dieses Blog

Dieses Blog wird rein hobbyhalber betrieben. Es ist ohne finanzielle Vorteile für mich. Ich verdiene also keinen Cent mit diesem Blog. Weder über Werbebanner noch mit Sonstigem.

Zu diesem Blog haben mich mich die vielen amerikanischen Blogs animert, die es im WWW gibt. Da US-amerikanische Dividendenanleger aber mit anderen Problemen konfrontiert sind als deutsche Dividendenanleger – ich denke hierbei vor allem an die steuerliche Problematik – habe ich mir gedacht, dass es keine schlechte Idee wäre ein deutschsprachiges Blog zum Thema „Investieren in Dividenden(wachstums)aktien“ ins Leben zu rufen, da ich es angenhmer finde sich in der Muttersprache auszutauschen.

Das Blog richtet sich vor allem an den börseninteressierten Hobbbyanleger, der mit Einzelaktien ein Dividenden(wachstums)depot aufbauen möchte.
Allen anderen, die keine oder nur wenig Zeit mit Fragen der Geldanlage in Form von Aktien aufbringen möchten, empfehle ich, sich über ETFs oder Indexfonds zu informieren.

Wie gesagt, habe ich keine finanziellen Vorteile. Ich möchte lediglich (deutschsprachige) Anleger dazu ermutigen, sich für die Aktienanlage und hier im Speziellen für Aktien mit stetig steigenden Dividenden zu interssieren.

Ich bin kein ausgebildeter Anlageexperte, sondern sehe mich eher als einen etwas erfahreneren Laien, der sich vor allem mit Gleichgesinnten austauschen möchte.

Ich hatte einen „normalen“ Job als kaufmännischer Angestellter und habe es durch eisernes Sparen und einer frugalen Lebensweise geschafft mir ein Depot aufzubauen, von dem ich heute, wenn auch bescheiden, Leben kann.

Ich hätte auch noch einige Jahre weiter arbeiten können, um mehr Geld für die Aktienanlage zu haben, aber wenn man älter wird, wird man vor die Frage gestellt wie: „Wie lange willst Du so noch weiter machen“. Da mir ein freies und eigenbestimmtes Leben mehr wert war als großer Reichtum, habe ich schon relativ früh die Reißleine gezogen.

Ich bin überzeugt, dass viele andere in gleicher Situation dies auch schaffen können, wenn sie nur den Willen, den Mut und das Durchaltevermögen dazu haben.

Ich bin schon dort, wo viele der meisten teilweise noch recht jungen amerikanischen Blogger, die oft so um die 30 sind, in ein paar Jahren sein wollen. Nur mit dem Unterschied, dass sich bei mir erst vor wenigen Jahren die Erkenntis des Investierens in Dividendenwachstumswerte durchgesetzt hat. Das mal als Vorteil für die etwas jüngeren Leser.

Ich bin seit über zwei Jahrzehnten an der Börse aktiv und möchte meine Erkenntnisse dem Leser etwas näher bringen, die ich im Laufe der Zeit gewonnen habe. Das ich auch jetzt noch Fehler mache werde, will ich aber nicht ausschließen.

Ich sehe mich mehr als wertorientierten Investor, der recht vorsichtig investiert als als Spekulant. Das ich kein Spekulant bin zeigt  alleine schon die Tatsache, dass ich nie pleite war. Laut Kostolany sollte jeder, der sich Spekulant nennt – Spekulant war für ihn mehr ein Ehrentitel als ein Schimpfwort – mindestens ein mal im Leben pleite gewesen sein. Er selbst war es zwei mal.

Nun, ich war es nie. Dafür habe ich es aber nicht zu großen Reichtum gebracht. Das heisst aber nicht, dass man es nicht auch so schaffen kann. Es dauert halt nur länger.

Seien Sie willkommen! Lesen Sie mit.  Und vor allem machen Sie mit. Befreien auch Sie sich von der Lohnsklaverei durch Sparen und investieren in Dividenden(wachstums)aktien.

Gruß
ZaVodou
(Escaped from the rat wheel and independent from wage slavery)

Kommentare
  1. Hallo,
    Sehr schön gestalteter Blog, der auch noch inhaltlich etwas hergibt, finde ich super!
    Auch ich beschäftige mich mit finanzieller Freiheit und blogge unter https://meinefinanziellefreiheit.com
    Hast Du Interesse in meine Blogliste/featured blogs aufgenommen zu werden?
    Viele Grüße,
    FF

    • ZaVodou sagt:

      Hallo FF,

      vielen Dank für die Blumen. Finde ich gut, dass Du einen Blog hast. Ich finde es immer schön, wenn man ein wenig nachlesen kann, ob man auf einer Längenwelle schwimmt und mit wem man es so zu tun.

      Viel Erfolg für Deinen Blog. So ein Blog hilft seine Gedanken zu sortieren.

      Ob Du mich in Deine Blogliste aufnehmen willst, musst Du selber enscheiden. Wenn Du ihn gut findest, dann füge ihn hinzu, wenn nicht, lass es.

      Ich versuche meine Auswahl an Blogrolls möglichst klein zu halten, da das Internet schon die Auswahl erschwert, und ich führe nur Blogs auf, die ich auch selbst regelmäßig lese.
      Manche haben riesige Blogrolls. Wenn man die Links aber mal anklickt, sind bei vielen Blogs schon seit Jahren keine Einträge mehr erfolgt.
      Ich möchte nur empfehlen, was ich selber auch gut finde, deswegen sollte es letztendlich Deine Entscheidung sein.
      Wenn Du mich aufnimmst, habe ich allerdings nichts dagegen.

      Ahoj
      ZaVodou

  2. Toller Blog –> Inhaltlich, sehr logische Herleitung der Strategie

    Ich glaube der Mix macht es! Mit passivem Einkommen wird man am Arbeitsplatz viel entspannter.
    Ich strebe auch ein Depot mit ähnlicher Zusammensetzung an, damit ich genau dem beschriebenen Arbeitsdruck entfliehen kann. Im Endeffekt arbeitet es sich mit diesem „Polster“ im Rücken doch viel entspannter.
    Schöne Grüße und weiterhin viel Erfolg.
    Stefan

    • ZaVodou sagt:

      Danke Stefan,
      ich weiß nicht, ob man entspannter arbeitet, aber mit jedem neuen Kauf macht man sich ein Stückchen unabhängiger, weil durch die Dividende wieder ein Teil der Ausgaben gedeckt wird. Und das voraussichtlich ein Leben lang, wenn man sich für die richtige Aktie entschieden hat.
      Einige Leute wollen das bedingungslose Grundeinkommen. Ob das aber jemals kommen wird? Ich würde nicht auf so was hoffen und es auch lieber selbst in die Hand nehmen.
      Wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg bei der Zusammensetzung Deines Depots.

  3. Sebastian sagt:

    Hi ZaVodou,

    habe gearde deinen Blog entdeckt. Super authentisch! Kompliment. Interessant fand deinen Austausch mit Mover hier in den Kommentaren. Da ich z.Z. Student bin, kann ich das sparsame Leben gut nachvollziehen und auch die von euch genannten Ziele für die FU. Ob das Leben mit „nur 1000“ Euro auf die Dauer wirklich erfüllend ist, kann ich nicht sagen und bezweifle ich etwas. Gerade wenn man in dem Gesellschaftlichen leben teilnehmen möchte, finde ich das schon echt knapp kalkuliert. Mit 1500€ würde ich mich da schon wohler fühlen.

    EIn sehr wichtiger Punkt ist, man muss wissen was man mit seiner Freiheit anfangen möchte. Das Ziel sollte ja nicht sein das TV-Programm rauf und runter zu schauen. Das Problem haben ja viele Rentner, die nicht wissen wo hin mit ihrer Zeit. In die Richtung sollte man sich vor seinem Ausstieg Gedanken machen🙂

    Schöne Grüße

    Sebastian

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Sebastian,
      letzten Endes muss jeder selbst wissen, wie viel Euro er zum Leben benötigt. Fakt ist, je höher der monatliche Bedarf, desto größer muss das Depot ausfallen und desto länger musst man dafür – meist fremdbestimmt – arbeiten. Es gibt ja Leute, die ihren Job gerne machen, denen sogar was fehlt, wenn sie ihn nicht mehr ausführen können. Mir hat er nicht so viel Spaß gemacht. Gerade zum Ende meiner Tätigkeit. Mir ist die Freiheit lieber als jede Menge Kohle. Mich hätte mein Job auf Dauer eher krank gemacht.

      Was meinst Du wie ich mich jedes mal gefreut habe, wenn ich aus dem Urlaub kam und tausende von Mails lesen musste und den ganen Rotz aufarbeiten durfte, der während meines Urlaubs liegen geblieben ist.
      „Na ja, der ist ja ausgeruht. Hatte ja Urlaub gehabt“. Und schwupp konntest Du nach dem Urlaub gleich mal ein paar Tage Überstunden schieben.

      Das Problem, dass ich mit meiner Freizeit nichts anfangen kann, hatte ich noch nie, aber solche Leute soll es durchaus geben. Ich habe z. B. von einigen Rentnern, die in Thailand ihren Lebensabend verleben gelesen, dass sie mit der vielen Freizeit nichts anfangen konnten und mit der Sauferei angefangen haben.
      Auch ein Kumpel von mir hat damit Schwierikeiten und möchte wieder Halbtags arbeiten.
      Ja, so was gibt es. Ich habe, wie gesagt, keine Probleme damit. Meine Freizeit macht mich flexibel, so kann ich günstige Urlaubsangebote nutzen, ohne mich mit Kollegen absprechen zu müssen, Krankheitsfälle, Mutterschaftsurlaube abzudecken oder Kollegen vertreten zu müssen, weil diese die nächste Woche auf Seminar sind.
      Aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie lange er mitmachen und weiter funktionieren möchte. Nur das die Lebenszeit eben begrenzt ist.
      Da muss man aber erst ein gewisses Alter erreicht haben und eine Zeit lang in dieser Maschinerie gearbeitet haben.
      Wenn man jung ist hat man ja noch Träume und bei dem ein oder anderen werden sie ja auch wahr.
      Mein Traum von der Finanziellen Freiheit habe ich jedenfalls erreicht auch wenn ich nur „wenig“ Geld habe.
      Wenn ich durch meine Nachbarschaft laufe und all die schicken Häuser mit zwei oder drei Auto davor sehe, dann könnte man schon neidisch werden, aber ich sage mir, wer weiß, was die morgen auf der Arbeit alles für Ärger haben werden, während ich schön entspannt morgens mir die neuesten (Börsen-)nachrichten im Internet durchlese und mir dazu so viel Zeit lassen kann, wie ich will und nicht um 10:00 Uhr fertig sein muss, weil die nächste Sitzung ansteht.

      Ahoj
      ZaVodou

      • Sebastian sagt:

        Hi ZaVodou,
        ich persönlich glaube auch, dass ich viel mit meiner Zeit anfangen könnte. Aber aktiv arbeiten möchte ich trotzdem. Nicht in im Hamsterrad für die Ziele von jemand anderem. Aber irgendwas anderes. Sei es „nur“ als Blogger ab und an ein wenig schreiben. Irgendeine Aufgabe braucht der Mensch. Denn nur wer lernt und aktiv bleibt wird ein erfülltes Leben haben. Davon bin ich überzeugt. Jeder möchte Wertgeschätzt werden und sich „nützlich“ fühlen. Da kann auch bedeuten, dass man ehrenamtlich in einem Verein o.ä. aktiv wird.

        Mit der Depot Höhe hast du natürlich Recht. Aus diesem Grund versuche ich verschiedene Standbeine aufzubauen. Nicht nur Dividenden. Sondern auch z.B. Einnahmen über Nischenseiten. Sodass ich so schnell wie möglich FU werden kann.

        Von Stundenlangen Börsennachrichtenlesen halte ich persönlich nicht mehr so viel. Denn oft machen die Kurse die Nachrichten und nicht anders rum. Ob der DAX oder DOW nun fällt oder steigt. Gründe gibt es immer. Was diese Medien betreiben, ist letztendlich auch nur „Unterhaltung“ für eine bestimmte Zielgruppe. Eine Zeitlang habe ich auch jegliche NEWs aufgezogen und mir versucht daraus eine Bild abzuleiten und dann entsprechend zu handeln. Aber dann habe ich an nichts anderes mehr gedacht als Börse. Das Ganze war viel zu aufregend. Mit meinem jetzigen Stiel kann ich besser schlafen🙂

        Schöne Grüße

        Sebastian

        • ZaVodou sagt:

          Sebastian,
          ich lese nicht sämtliche News. Ich verschaffe mir einen groben Überblick. Bei der Masse an Infos ist das gar nicht möglich. Da wird man nur verwirrt. Da hast Du recht.
          Ansonsten lese ich in ein paar ausgewählten Blogs von Leuten, die so einen ähnlichen Anlagestil wie ich haben. Da ist schnell der Vormittag vorbei. Meist wird es aber noch etwas länger.

  4. Mover sagt:

    Hallo ZaVodou,

    Ich denke der Mietanteil wird bei etwa 350 EUR liegen, da ich mir die Mietkosten mit meiner Freundin teile.
    Was machst du in „all deiner freien Zeit“? Reist du viel oder liest du viel?
    Wie lange hast du auf die FU hingearbeitet? Also wie lange hast du mit dem Ziel der FU gespart und investiert?
    Ich bin gespannt wie Thailand wird und auf welche Art es meinen Horizont erweitert. Dieses Jahr ist erst einmal 2 Wochen Kanada mit dem Wohnmobil angesagt😀

    Viele Grüße

    Mover

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Mover,
      wäre dann ja ungefähr das gleiche Ziel: 1350 EUR netto bei Miete von 350 EUR oder 1.000 EUR netto und mietfrei.
      Wird dann eng mit Kind, aber Du willst Dich ja noch selbständig machen. Wäre für mich aber keine FU, weil man ja auf die Kohle daraus angewiesen wäre, aber wenn Du Freude daran hast ist das ein schöne Sache. Sind bei Dir jedoch noch ca. 15 Jahre. Da kann sich viel ändern.
      Ich lese viel (im Internet) das ist richtig. Der Vormittag ist meist weg. Ich reise gern, aber dazu benötigt man auch Geld, was bei mir nicht so arg viel ist, aber so einen Monat im Jahr den Winter verkürzen sollte drin sein. Gibt auch noch ein paar Länder, die ich mir gerne ansehen möchte. Das schone ist, dass ich mich mit keinen Kollegen mehr absprechen muss.

      Ich habe so ca. 25 Jahre für die FU benötigt, wenn man die Zivildienstzeit und ein abgesprochenes Studium abzieht.

      Ich hoffe das hilft.

      Ahoj
      ZaVodou

  5. Mover sagt:

    Hallo ZaVodou,

    finde ich super das du es durchgezogen hast!!!
    Ich überlege nächstes Jahr eine 1 Monatige Rucksackreise durch Thailand zu machen, da mich das Land sehr reizt.
    Die 1350 EUR sind Netto gerechnet. Davon wird die Miete abgehen, da ich persönlich lieber zur Miete wohne um flexiebeler zu bleiben. Vielleicht hast du recht und es ist besser Vorsichtiger zu kalkulieren.
    Wenn ich meine FU erreicht habe, werde ich viel Zeit mit meiner dann Frau (jetzt Freundin) und meinen (so der Plan) Kindern verbringen. Ich möchte gern ausgiebiger reisen. (Das teure ist ja nicht das Leben vor Ort sondern eher die Flüge und co.). Außerdem möchte ich mich nebenbei Selbständig machen und meine Ideen umsetzen. Einfach ohne Druck und mit Spaß. (Von 1350 EUR kann ich alleine Leben. Wenn ich eine Familie habe dann muss noch nebenbei etwas rein kommen) Mal schauen.

    Viele Grüße

    Mover

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Mover,
      ja, ich bin auch froh, dass ich das durchgezogen habe. Bin ganz zufrieden mit der momentanen Situation, auch wenn man mit 1.000 EUR keine großen Sprünge machen kann.
      Ja, schau Dir Thailand mal an. Erweitert auch als Investor ungemein den Horizont, wenn man sieht, welche Produkte so 9.000 km weiter weg von Deutschland angeboten werden. Welche Marken einem da begegnen, aber auch eine Kultur kennen zu lernen, die so völlig anders ist wie die Unsrige.
      Thailand hat mir gezeigt, dass man auch mit wenig zufrieden sein kann. Gerade, weil das Wenige in Deutschland immer noch wesentlich mehr ist, als das, was viele Menschen in Thailand haben und wie gut es uns doch vergleichsweise geht.
      1.350 EUR willst Du monatlich netto haben? Wie viel macht da Dein Mietanteil aus?
      Finde ich übrigens gut, dass Du Kinder haben möchtest.

      Ahoj
      ZaVodou

  6. Mover sagt:

    Hallo ZaVodou,

    danke für deine ausführliche Antwort.
    Wow, respekt dafür das du es mit 50 geschafft hast. Klar 650 EUR (ohne Krankenkassenbeiträge) ist nicht die Welt, aber ohne Mietzahlungen ist es grade ausreichend denke ich. Dafür hast du die volle Freiheit! Was hast du vor deinem Ausstieg beruflich gemacht?
    Ich bin 26 Jahre alt, von daher kenne ich die „New Economie“ nur vom hörensagen. Aber ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach fällt bei solchen Gewinnen nicht gierig zu werden.
    Hast du deinen Traum war gemacht und wohnst in Thailand?
    Mein Ziel ist es, mit 42 Jahren finanziell Unabhängig zu sein und dann aus dem Job auszusteigen. Also dann (nach heutigem Gegenwert) monatlich 1350 EUR zu haben. Ich bin angestellter Projektingenieur, habe eine Sparquote von um die 55% und dürfte mein Ziel mit etwas Glück (7 % Dividendensteigerung, 2 % Inflation und einer Dividendenrendite von 4 %) und wenn ich weiterhin so sparsam bleibe erreichen.

    Viele Grüße

    Mover

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Mover,
      ich war ein einfacher kaufm. Angestellter ohne Führungsverantwortung. Und das ist, was ich den Leuten hier sagen will: Du kannst es auch als Arbeiter oder kleiner Angestellter schaffen FU zu werden, wenn Du nur den Willen hast und bereit bist dafür etwas zu tun. Nämlich, einen großen Teil Deines Einkommens über viele Jahre hinweg zu sparen und das gesparte Geld gut anzulegen.
      In Thailand lebe ich nicht. Thailand hat sich auch verändert. Ist nicht mehr so günstig dort zu leben wie noch vor 10 Jahren. Auch die Aufententhaltsbestimmungen finde ich nicht so toll, wenn man noch kein Rentner ist. Außerdem sehe ich Thailand nicht mehr so durch eine rosarote Brille wie am Anfang. Das können jedoch nur Leute verstehen, die zum ersten mal in Thailand waren, aber Überwintern könnte ich mir gut vorstellen und ein wenig das Land bereisen.
      Deine Sparquote mit 55 % ist recht beachtlich. Da bist Du auf einen guten Weg.
      1.350 EUR willst Du monatlich haben? Brutto oder netto? Geht davon dann noch die Miete ab?
      4 % Dividendenrendite bei 7 % Dividendensteigerung? Hoffentlich klappt das. Ich würde vorsichtiger kalkulieren. 3% + 5-6 % Steigerung.
      Was willst Du dann machen, wenn Du es mit 42 geschafft haben solltest FU zu werden?

      Ahoj
      ZaVodou

  7. Mover sagt:

    Hallo ZaVodou,

    ich lese deinen Blog schon seit längerem und verfolge eine ziemlich identische Strategie.
    Du schreibst, dass du von deinen Dividendenerträgen (frugal) leben kannst. Nur interessehalber, wie hoch sind deine monatlichen Einnahmen und wie alt warst du als du es geschafft hast aus dem Job auszusteigen?

    Viele Grüße
    Mover

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Mover,
      ich versuche von 1.000 EUR (netto) monatlich zu leben. Tatsächlich bewege ich mich bei ca. 850 EUR im Monat. Davon muss ich noch Krankenkassenbeiträge zahlen, die bei ca. 200 EUR liegen. Allerdings zahle ich keine Miete, da ich eine schuldenfreie Eigentumswohnung habe.
      Ausgestiegen bin ich mit knapp 50, nachdem mir mein Arbeitgeber eine Abfindung angeboten hatte.
      50 war nämlich so der Zeitpunkt, den ich mir mal als spätesten Ausstiegszeitpunkt gesetzt hatte.
      Als ich mit dem Investieren richtig ernsthaft angefangen hatte, gab es bei Wallstreet-Online einen Club der nannte sich die 50er. Die hatten das Ziel, irgendwann mit 50+ finanziell unabhängig zu werden. Den Club gibt es heute noch. Ich war da allerdings nie Mitglied. Hatte aber gern mitgelesen. Der Club war aber sicher der Auslöser, dass ich es mir zum Ziel gestzt habe, mit spätestens 50 finanziell unabhängig zu sein und mich in Thailand zur Ruhe zu setzen.
      Während der Neue-Markt-Zeiten stand ich sogar mal kurz davor. Das waren echt verrückte Zeiten. Du kamst nach Hause. Schaltesteste den Videotext an -Internet hatte ich da noch nicht – und Deine Aktien hatten teilweise an einem Tag 10, 20 oder gar 50 % gemacht. Das waren im nachhinein betrachtet echt verrückte Zeiten. So eine Art moderne Goldgräberstimmung. Ich hatte viel gewonnen, aber auch viel wieder verloren. Aber es hat mich an Erfahrung reicher gemacht. Da ich aber schon immer ein recht vorsichtiger Anleger war, habe ich auch diese Phase überlebt. Hatte eben nicht nur die „heißesten Aktien“ im Depot. Dies brachte mich aber auch immer mehr zu einem Umdenken und ich las mich verstärkt ins Value-Investing ein.

      Wie alt bist Du? Bei welchen Nettoeinnahmen willst Du aufhören? Hast Du Dir ein Ziel gesetzt in welchem Alter Du die FU spätestens erreicht haben willst?

      Ahoj
      ZaVodou

  8. EH sagt:

    http://www.rabatte-senioren.de
    Hallo,
    auch wir wollen uns ausführlich mit dem Depot, basierend auf Dividendenwerte beschäftigen.
    Um kontinuierlich Erträge zu generieren, eignen sich ja sowohl Anleihen- als auch Aktiendepots, oder entsprechende Mischdepots. Wir versuchen, ein Depot aufzubauen, bei dem die nachhaltige Rendite 3% ausmacht. (nach Steuern, vor Inflation).
    Es haben sich schon einige Vermögensberater gemeldet, die so was können.(zumindest glauben). Wenn man allerdings bedenkt, dass so eine Vermögensverwaltung 1% Rendite „frisst“, braucht man schon 4% nach und 5% vor Steuern. Ist nach unseren Recherchen allerdings momentan schon sehr risikobehaftet. Mit Instrumenten wie Wandelanleihen wollen wir uns prinzipiell nicht beschäftigen.
    Wir möchten ein Musterdepot – 500.000,– aufbauen, dem jährlich 15.000,– zum Verbrauch entnommen werden können. Das Depot kann unterjährig schwanken, sollte aber nicht um mehr als 25% abfallen. Zeithorizont 20 Jahre- nach dieser Zeitdauer sollten noch 500.000,– da sein.
    Unsere Zusammenstellung ist schon voll in Arbeit.
    Wir würden uns freuen., wenn von hier viele gute Anregungen kommen.

    • ZaVodou sagt:

      Hallo EH,
      dann hoffe ich mal, dass ich Euch gerecht werden kann, obwohl einige Anregungen habe ich ja schon gegeben. Das Du hierher gefunden hast zeigt, dass Du Dich für Geldanlage interessiert. Ich halte es für einen interessierten Laien für nicht all zu schwierig ein Depot aus Dividendenwachstumsaktien zusammenzustellen, weshalb ich die 1 % für einen Vermögensverwalter ganauso kritisch sehe wie Du. Ich sehe nämlich schon viele ETFs, die ein TER von 0,5 % haben, als zu teuer an. Von den Kosten und Gebühren, die einem bei einem Fonds abverlangt werden, will ich erst gar nicht reden.
      Das muss man sich nämlich mal genau vor Augen führen. Bei einem Depot mit der von die angegebenen Größe von 500.000 Euro wären das nämlich 5.000 Euro (bzw. 2.500 Euro bei einem ETFmit einem TER von 0,5 %), die man dafür hinblättern muss, dass ein Depot zusammengestellt wird. Und das Jahr für Jahr. Steigt das Depot im Wert ist die Summe noch höher.
      Wenn man selbst ein Depot aus 30 bis 50 Dividendenwachstumsaktien zusammen stellt hat man vielleicht Kosten von 500 bis 1.000 EUro bei einem Onlinebroker und das war es dann auch für die nächsten 20 Jahre.
      Wenn es die nächsten 20 Jahre einigermaßen normal läuft, dürftest Du in 20 Jahren einen Depotwert von 1.000.000 Euro Dein eigen nennen. Die 15.000 Euro (brutto) gibts dynamisiert als Dividende obendrein. 3 % Dividendenrendite halte ich auch zum jetzigen Zeitpunkt für durchaus realistisch und machbar.
      Wie Du das aber hinbekommen willst, dass das Depot höchstens um 25 % fällt ist mir ein Rätsel. Darauf hat man wenig Einfluss, wenn die Masse mal wieder durchdreht. Man könnte sich zwar mit Derivaten absichern, aber Versicherungen kosten nun mal Geld, was dann auf die Performance drückt. Ich habe solche Schwächephasen immer ausgesessen bzw. als Chance gesehen nachzukaufen, wenn Geld da war.

      Wünsche Euch jedenfalls viel Erfolg
      ZaVodou

  9. René sagt:

    Hallo ZaVodou,

    einen großen Teil Deiner Meinung kann ich nachvollziehen.

    Mein strategischer Ansatz war/ist etwas anders. Bin gerade dabei einen Artikel zu eruieren. Nur kurz soviel. REITs unterliegen einem bestimmten Besteuerungsverfahren, wobei 90% der Gewinne an Aktionäre ausgeschüttet werden müssen. Insgesamt zählen High Yield Aktien natürlich zu den risikovolleren Anlagen, der oft DIV.Renditen von 8-12% p.a. Und mehr aufweisen können. Allerdings gebe ich Dir Recht, da ist nicht alles Gold, was glänzt.

    Kurz zu meinem strategischen Ansatz. Ich verfolge 3 Strategien u.a. auch als Risikostreuung. Positionstrading, Trendfolge und Dividenden Akkumulieren. Die Gewinne aus den ersten Strategien werden in das Dividendendepot angelegt, um einen passiven Einkommensstrom zu generieren.

    Den Hauptvorteil den ich bei Aktien mit monatlicher oder quartalsweiser Dividende sehe ist, dass mir schneller auffällt, wenn die Dividende ausbleibt. Der zweite Vorteil ich kann über das Jahr die Ausschüttungen zum schnelleren Reinvestieren nutzen. Drittens gibt es einen Motivationsschub einmal im Monat einen Dividendenscheck zu erhalten.

    Was Steuern betrifft rennst Du bei mir große offene Scheunentore ein. Ich finde es echt langsam pervers, wie man Jahr für Jahr die Aktionäre seitens weiterer Steuern, Abgaben und Kürzungen belastet. Gerade die Menschen, die Selbstverantwortung für ihr Leben nach dem Arbeitsleben übernehmen. Immerhin übernehmen wir ein Risiko mit eigenem bereits versteuerten Geld.

    Insgesamt denke ich, dass es auf Dauer gut ist ein Mix zu haben. Auch zählen noch andere Kriterien mit einer Rolle. Wie sind die aktuellen Bewertungen der Aktien, in welcher Börsenzeit sind wir unterwegs. Auch der Gedanke, dass es für einen 70 jährigem vielleicht nicht gerade hilfreich ist, ein Value Dividenden Aktien Investment einzugehen. Denn der Zinszinseffekt entwickelt sich ja letztlich über einen langen Zeitraum. Es sei denn der 70jährige Herr will seinen Enkelkindern etwas Gutes tun…;o)

    Was mir bei Dir gut gefällt ist der Ansatz, darüber nachzudenken, wieviel Dividenden bspw. 500 Euro pro soll die Aktie an Dividende verdienen und Du dadurch den Moneymanagement bestimmst.

    Zu guter Letzt bin ich eigentlich ein größerer Fan der Trendfolge-Aktien bzw. Des Trendfolge-Ansatzes.

    Gruß René

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Rene,
      wie bereits geschrieben, halte ich mich von (amerikanischen) REITs fern. 8-12 % Dividendenrendite scheint mir nicht reell. Normal sind bei Immobilien Renditen von 5-7 %. Ich warte da eigentlich immer auf den großen Knall. Aber vielleicht sehe ich das auch alles zu pessimistisch.
      Meine Diversifikation in Immobilien besteht in einer selbstgenutzen Eigentumswohnung. Ansonsten setze ich auf Aktien.

      Übrigens: Deine Seite kannte ich. Meine Seite sollten nämlich zuerst „Der Dividendenhamster“ heißen, leider musste ich feststellen, dass es diese Seite schon gab.
      Die Zeichnungen und die Beschreibung der Eigenschaften des Dividendenhamsters haben mir gefallen. Ich wurde aber das Gefühl nicht los, dass man mir da was verkaufen wollte. Also eher kommerziell ausgerichtet ist.

      Gruß
      ZaVodou

  10. Rene sagt:

    Hi ZaVoou,

    lass uns gerne rege diskutieren. Im Endeffekt gibt es im Dividendenbereich für mich zwei grosse Themen. Einerseits das Value oder Dividenden-Aristrokaten investieren und anderseits das Investieren in Reits, MLPs und BDCs.

    Beides versuche ich mit meinen zwei Blogs Dividendenhamster und Monatliche Dividende abzudecken. Wenn man aus meiner Sicht Charts mit als Entscheidungskriterium hinzu zieht, sollte man längerfristige wie Wochen-oder Monatscharts wählen.

    Gruß René

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Rene,
      ach so, Du bist auch ein Blogger. Da muss ich mir mal bei Gelegenheit Deine Blogs anschauen. Bisher waren deutsche Blogs von Dividendeninvestoren für mich eher enttäuschend.
      Wie oft ein Unternehmen eine Dividende zahlt, ist für mich nicht so entscheidend. Wer – wie ich – von seinen Dividendeneinnahmen leben muss, benötigt nur ein wenig Moneymanagement. Ich habe deshalb auch nicht verstanden, warum manche Dividendeninvestoren so besessen darauf sind, ihre Dividende monatlich ausgezahlt zu bekommen, schließlich kostet so eine Ausschüttung den Firmen auch Geld. Je häufiger da gezahlt wird, desto mehr kostet das dann auch.
      Bei REITs kenne ich mich ehrlich gesagt nicht aus. Mir fällt es schon in Deutschland schwer irgendwlche Immobilienstandorte zu bewerten, da traue ich mir das für die USA noch viel weniger zu. Ich traue da den Amis nicht, schließlich wurde die letze Krise durch falsch bewertete Immobilien in den USA ausgelöst, worunter viele Banken heute noch zu leiden haben, weil sie ABS-Papiere angekauft haben, die von den Ratingagenturen mit AAA, also mit einem Rating der höchsten Güte, bewertet wurden.
      MLPs lohnen sich steuerlich gesehen meiner Meinung nach für deutsche Kleinanleger nicht. Man handelt sich da auch jede Menge Papierkrieg und auch Ärger ein, weil man durch den Kauf von MLPs in den USA steuerpflichtig wird. Und ich halte schon die Rückforderung von ausländischer Quellensteuer oftmals für unnötigen Papierkrieg, weswegen ich den Lesern dazu abrate, Aktien von solchen Ländern zu kaufen. Der Aufwand und die Kosten lohnen meist nicht, um als Kleinanleger dann 100 Euro zurückzubekommen. Eine Ausnahme würde ich vielleicht bei schweizer Aktien machen, weil man da die Rückforderung selbst ohne Mitwirken einer Bank machen kann.
      BDCs kenne ich nicht. Gegen langfristige Charts habe ich nichts. Die schaue ich mir auch an, trotzdem schaue ich mehr darauf, ob beim Kauf die von mir anvisierte Dividendenrendite von 3,5 % zumindest nach 5 Jahren erreicht wird. Wenn das auch chartechnisch einigermaßen passt, um so besser, aber nicht ausschlaggebend. Eigentlich sollte man sich aber frei von solchen Dingen machen.

      Gruß
      ZaVodou

  11. Rene sagt:

    Hallo ZaVodou,

    willkommen im Universum der Dividenden. Leider bin ich erst heute auf Deinen interessanten Blog gestossen. Auch die Optik ist echt mal etwas anderes, hast hier ein Alleinstellungsmerkmal. Ich beschäftige auch schon seit längerem mit Börse. Positionstrading, Trendfolge und Dividenden akkumulieren.

    Allerdings habe ich mit dem Dividendenaufbau erst vor zwei Jahren so richtig begonnen. Aktuell bin ich allerdings ein richtiger Fan von Monatlichen und quartalsweisen Dividenden geworden.

    Werde mich nach und nach durch Deinen Blog lesen. Faszinierend finde ich den Zinseszinseffekt und das Reinvestieren von Dividenden…

    In diesem Sinne weiterhin viel Erfolg – Gruß René

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Rene,
      freut mich, dass Du hierher gefunden hast. Ich hoffe, dass es zum regen Gedankenaustausch kommt.
      Das „reine“ investieren in Dividendenwachstumsaktien betreibe ich auch erst seit zwei drei Jahren,nachdem ich einige amerikanische Blogs gelesen haben. Vor allem das Blog des Dividendgrowthinvestors hatte mich damals sehr inspiriert und zu diesem Blog veranlasst. Das Blog baue ich nach und nach auf und hat leider noch nicht das Niveau vieler amerikanischer Blogs, aber ich arbeite dran.
      Ich verstehe Englisch zwar einigermaßen, aber es ist halt doch nicht meine Muttersprache und Deutsche haben z.B. andere steuerliche Probleme als US-Amerikaner. Ich möchte mich deshalb gerne mit deutschsprachigen Dividendeninvestoren austauschen, weswegen ich dieses Blog u.a. auch gestartet habe.
      Es gibt zwar Foren, aber da gibt es zu wenig Gleichgesinnte. Jeder hat da eine andere Vorgehensweise und es macht in meinen Augen keinen Sinn z.B. mit einem Charttechniker über einen akzeptablen Einstiegskurs zu diskutieren.

      Gruß
      ZaVodou

  12. Frank sagt:

    Hallo, ich finde es toll dass es jemanden gibt der sich intensiver mit Dividendenwachstumswerten beschäftigt. Ich tue dies auch seit Jahren. Auch ich habe einen Blog für mich und meine Investoren erstellt. Dort schreibe ich regelmäßig etwas zu Dividenden, Börse und Einzelaktien.

    Weiter viel Erfolg beim schreiben und investieren. Ich werde öfters mal reinschauen.
    Frank

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Frank,

      vielen Dank für Deinen Eintrag.
      Auch Dir viel Erfolg mit Deinem Blog.
      Ich habe mal kurz in Deinem Blog vorbeigeschaut und ihn in meine Favoritenliste aufgenommen.
      Ich werde zukünftig bei Dir auch öfter mal vorbeischauen.

      Ciao
      ZaVodou

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