Auswertung 2014

 

Zum Vergleich die Wertentwicklung einiger ETFs und eines aktiv gemanagten Dividendenfonds, die häufig von Fondsanleger genutzt werden. . Die Werte habe ich am 31.12.2014 der Seite fondsweb.de unter Wertentwicklung „seit Jahresbeginn“ entnommen.

Wertentwicklung 2014 in Euro (zum 30.12.2014):
WKN ETF001 ComStage DAX® TR UCITS ETF – thesaurierend – 2,47 %
WKN 263530 iShares STOXX Europe 600 – viertelj.  ausschüttend – 7,42 % + 0,11+0,45+0,37+0,14=1,07 EUR
WKN ETF012 ComStage S&P 500 UCITS ETF – thesaurierend – 29,91 %
WKN ETF110 ComStage MSCI World TRN UCITS ETF – thesaurierend -19,91 %
WKN A0NCFR UBS ETF – MSCI World A – halbjährlich ausschüttend – 19,02 %  + 1,12+2,44=3,56 USD
WKN A1JJTD SPDR MSCI ACWI IMI ETF – thesaurierend – 19,64 %
WKN 984811 DWS Top Dividende LD – jährlich ausschüttend – 17,72 %  + 2,90 EUR

Generell – also nur die Märkte anschauend, nicht die einzelne Aktie – lässt sich sagen, dass diejenigen relativ schelcht abgeschnitten haben dürften, die zu stark auf den heimischen Marktgesetzt haben. Also deutsche bzw. europäische Aktien gekauft haben. Relativ gut dürften diejenigen abgeschnitten haben, die auf den US-Markt gesetzt haben und bestärkt mich mit der Empfehlung, die ich mal irgendwo gelesen habe, dass ein weltweit anlegendes Aktiendepot zu 50 % aus U.S.-Werten bestehen soll.
Wie erschreckend schwach sich der Euro gegenüber dem US-Dollar entwickelt hat, sieht man daran, dass der Comstage S&P 500 eine Wertentwicklung in Euro von 30,14 % aufweisen kann, in USD jedoch lediglich eine von 15,17 %.
Die Politiker verkaufen uns das ja als eine tolle Sache. Ein Exportland wie Deutschland kann so ja besser seine Waren verkaufen. Ich sehe das allerdings völlig anders. Mal bildlich gesprochen: Statt 3.000 Schafe bekommt Daimler jetzt nur noch 2.000 Schafe für seinen Mercedes. Ist das wirklich besser für Daimler oder nicht doch eher für den Schafsproduzenten?

Egal, zurück zum Thema, denn hier soll es ja um mein Depot gehen. Ich habe zwar die Wertentwicklung mal angesprochen, aber viel wichtiger ist mir, dass die Dividendeneinnahmen steigen, obwohl ich die These vertrete, dass  sich ein Depot aus weltweiten Aktien, die kontinuierlich ihre Dividenden steigern können, sich besser entwickelt als ein Index aus weltweiten Aktien.

Nun, was konnte ich bei den Dividendeneinnahmen erreichen? 2014 konnte ich meinem aus acht Werten bestehenden Depot 15 weitere Werte hinzufügen und somit den Dividendenstrom erheblich erhöhen. Eine Position (Lorillard) musste ich leider aus steuerlichen Gründen verkaufen, da ich ansonsten ein Buy-and-Hold betreiben will, auch wenn es bei der ein oder anderen Aktie nicht so gut läuft, wie z.B. bei Coca-Cola Amatil. Hier laufen die Geschäfte wirklich schlecht. Der australische Dollar und vor allem die indonesische Rupie entwickeln sich auch eher kontaproduktiv. Das scheint also ein Fehlgriff zu werden und zeigt, dass man bei Coca-Cola doch eher auf die Mutter, denn auf die Abfüller setzten sollte. Bei K+S sehe ich dagegen spätestens für 2017 einen Silberschweif am Horizont, wenn hoffentlich 2016, wie geplant, die  neue Mine in Kanada in Produktion geht und man so wettbewerbsfähiger wird und dies sich dann in der Bilanz niederschlägt. Bei Mattel – einem weiteren Sorgenkind – will ich mal des Weihnachtsgeschäft abwarten. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass Kinder sich heutzutage nur noch mit dem Computer beschäftigen wollen und das klassische Spielzeug so völlig out ist bzw. das Management dem nicht gegensteuern kann. Die Dividende wurde jedenfalls noch nicht gekürzt. Ebensowenig wie bei IBM. Hier hatte ich bei fallenden Kursen noch mal nachgekauft. Da IBM eigene Aktien zurück kauf,t hat dies sogar den Vorteil, dass so noch mehr Aktien urück gekauft werden können, so dass der Anteil jedes einzelnen Aktionärs größer wird. Wenn dann noch die eingeleiteten Maßnahmen greifen, sollten auch die Gewinne wieder steigen.

Ausblick auf 2015:

Hermann-Ausblick-2015-T1
Hermann-Ausblick-2015-T2

Die Tabelle zeigt mit welchen Dividendeneinnahmen ich für 2015 plane und wie diese verteilt sind. Bei den US-Werten habe ich die letzte Quartalsdividende – wie letztes Jahr – mit vier multipliziert. Bei den anderen Werten habe ich die Dividende aus dem dem Jahr 2014 genommen.

Gegenüber 2014 rechne ich diesmal bei den Devisenkursen nicht mit einem Durchschnittskurs, sondern mit dem Devisenkurs vom 01.01.2015.

Wenn bei der Wertpapierbezeichnung 2x dahinter steht, dann bedeutet das, dass ich hier zwei Käufe getätigt habe. Kaufdatum ist das des ersten Kaufes.

 

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