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Charlie Munger

Veröffentlicht: 21. Februar 2017 in Charlie Munger, Videos
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Nachfolgend die meiner Meinung nach wichtigsten Passagen aus Koljas Video über Charlie Munger:

Anstatt auf Unterbewertungen zu schauen war Charlie auf qualitativ hochwertige Unternehmen aus. Qualität vor Preis!

Die Märkte sind meist effizient. Doch die kleinen Ineffizienzen bieten enorme Chancen für Valueinvestoren.

Wir (Chalie Munger und Warren Buffett) warten so lange bis eine große Chance kommt. Und dann investieren wir ziemlich viel Geld in diese Chance.

Man sortiert Unternehmen in drei Körbe: draußen, zu hart und drinnen.

Es werden nur Unternehmen größer analysiert die in den Korb drinnen landen.

Die Einnahmen der Unternehmen müssen stabil und langfristig sein wozu er sich die Historie des Unternehmens ansieht.

Der wichtigst Teil des Valueinvesting ist immer noch Aktien unter dem intrinsischen Wert zu kaufen.

Dazu wird der Return on Capital (=ROC zu Deutsch: Kapitalrendite) berechnet, welcher essenziell ist, um herauszufinden, ob ein Unternehmen, wenn es wächst auch einen Mehrwert für die Aktionäre generiert oder einfach nur den Umsatz steigert und Geld frisst. ROC = Jahresüberschuss/Gesamtkapital.

Der ROC muss jedoch branchenspezifisch behandelt werden. Coca-Cola hat z. B. einen ROC von 8 % währen Robert Halth – ein Personaldienstleister – einen ROC von 21 % aufweist. Also nur den ROC innerhalb der selben Branche vergleichen!

Grundsätzlich nacht Munger zur Bewertung eines Unternehmen eine DCF-Analyse.

Wachstum wird anhand der Historie des Unternehmens bestimmt.

Für den Cash-Flow zieht Munger die Owner Earnings heran.

Ower Earnings = Jahresüberschuss + Abschreibungen – Capex – sonstiges Betriebskapital

Abzinsungsrate = Zinssatz auf 10-jährige AA-Staatsanleihen

Sicherheitsmarge = ca. 20 % niedriger als intrinsischer Wert

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Unter o. g. Titel gab es gestern bei Report Mainz im ARD diese Reportage zu sehen.

Link

Am Beispiel Schweden wurde gezeigt, wie das bargeldlose Bezahlen in Deutschland zukünftig ablaufen könnte.

Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden und werden immer vielfältiger.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Bargeld müsse gezählt, bewacht und transportiert werden und das sei teuer!“ heißt es in einem Originalzitat aus der Reportage.
„Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist für das Bezirksamt einfach kostengünstiger“ so ein anderes Originalzitat von Ronald Schäfer, dem Leiter Bürgerämter Berlin Mitte, einer Behörde, die schon jetzt nur elektronische Zahlungen akzeptiert.

Der ehemalige bayrische Finanzminister Erwin Huber meint: „Es wird, wie im Laufe der Geschichte, das Salz und das Gold durch das Papiergeld abgelöst worden ist, wird das elektronische Geld sehr viel deutlicher im Vormarsch sein. Und ich möchte nur, dass Deutschland auch mit in dieser Entwicklung mit vorne dabei ist!“.

Die Richtung scheint klar. Immer weiter weg vom Bargeld in Richtung elektronisches Geld.

Wie positioniert man sich aber als Investor am besten, wenn man das kommen sieht?

Ich fand die Zahlen von Wincor Nixdorf mal ganz interessant. Bargeldautomaten waren auch überall zu sehen. Der Bargeldautomat ersetzt den teuren Kassierer und ist rund um die Uhr einsetzbar. Rentieren sich also für die Banken. Die Bargeldautomaten müssen repariert oder durch neue ersetzt werden. Also wohl kein all zu schlechtes Geschäftsmodell.
Mittlerweile wurde Wincor Nixdorf ja von Diebold aufgekauft. Bliebe die Frage offen, ob nicht Diebold einen Kauf wert wäre.

Wenn man aber immer mehr vom Bargeld in Richtung eletronisches Geld geht, sehe ich hier jedoch kein zukunftsfähiges Geschäftsmodell, übrigens genauso wie bei Firmen, die mit Werttransporten zu tun haben.

Das zukunftsfähigere Geschäftsmodell sollte jedenfalls eher bei Zahlungsabwickler wie Visa und Mastercard liegen, wenn immer mehr vom Bargeld zum bargeldlosen Zahlen übergegangen wird.

 

Frühruhestand: So geht’s

Veröffentlicht: 26. Oktober 2016 in Videos
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n seinem Video beschreibt Tim Schäfer, wie er es geschafft hat die FU (Finanziell Unabhängigkeit) zu erreichen.

Tim Schäfer ist Wirtschafsjournalist und war früher Analyst bei Egbert Prior, dem Herausgeber eines Börsenbriefs. Leute, die schon zu Neue-Markt-Zeiten dabei sind, werden Egbert Prior (Ei, wer ist denn da im Hintergrund im Büro zu sehen?) sicherlich durch seine Auftritte bei der 3-Sat-Börse kennen.

Tim Schäfer betreibt außerdem einen eigenen Blog.

Milliarden für Millionäre

Veröffentlicht: 26. September 2016 in Allgemein, Videos
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Am Freitag gab es zur allerbesten Sendezeit eine 45-minütige Reportage auf 3Sat zu sehen.  Die Reportage wurde bereits im Februar 2016 auf ARD ausgestrahlt und ist noch bis 15.02.2017 in der Mediathek verfügbar.

Wer sich mal so richtig aufregen will, wie unsere Steuergelder verschwendet werden und wie so mancher Millionär tatsächlich eine 25 %-ige Rendite erreicht, sollte sich die Reportage unbedingt mal anschauen.

Dabei auch ein sogenannter „Löwe“. Bekannt durch die VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“, wo er trotz Medienschelte eigentlich recht sympathisch rüber kommt.

Für alle diejenigen, die diese Sendung nicht kennen:
In dieser Sendungen können Start-up-Unternehmer ihre Geschäftsidee (neue Produkte) fünf potentiellen Investoren – genannt „Die Löwen“ –  vorstellen. Diese können dann unter Zahlung einer gewissen Summe sich an dem Start-up-Unternehmen beteiligen, wenn sie von der Idee überzeugt sind.

Da werden dann die Geschäftsmodelle hinterfragt, ob sich eine Investition überhaupt lohnt, weil der Löwe seine Investition schließlich wieder zurückbekommen möchte.

Und dieser Löwe behauptet nun nicht zu wissen, in was er da investiert hat, was ihm da eine 25 %-ige Rendite einbringt.

Unklar ist mir allerdings immer noch, wie eine Bank mehrere Dividendenbescheinigungen ausstellen kann. Sie muss wissen, wer die Dividendenzahlung erhalten hat. Und nur demjenigen kann sie eine Dividendenbescheinigung ausstellen.

Meiner Meinung nach sind die Banken hier mit in der Haftung. Diese haben die Dividendenbescheinigung ausgestellt. Alle ausgestellten Dividendenbescheinigungen müssen doch in Summe mit der von der Bank insgesamt ausgezahlten Dividende übereinstimmen. Egal, wie schnell und oft da vor dem Ex-Tag hin- und her gehandelt wurde. Komisch nur, dass die Banken nicht belangt werden und darüber auch in der Reportage nicht geredet wird. So nach dem Motto: Die arme Bank kann ja nichts dafür. Ist aber auch verwirrend, wenn da so oft vor und hinter dem Extag hin und her gehandelt wird. Wenn die so Dividenden auszahlen wie sie Steuerbescheinigungen ausstellen, müssten die ja alle pleite sein.

Was mich am meisten ärgert. Ich zahle schön brav meine Steuern und muss mich vor dem Finanzamt „naggisch“ machen, während so mancher Millionär durch Betrug – was anderes ist das nicht, wenn ich Steuerzahlungen auf Dividenden zurückfordere, die ich nie erhalten habe – Traumrenditen von 25 % einfahrt.

Hier der Link zum Ärgern.

Dividendenaktien finden

Veröffentlicht: 16. Juni 2016 in Videos
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Ein Video von jemanden, der die Dividendenstrategie verstanden hat.

Kolja Barghoorn präsentiert das Thema locker und witzig. Es macht richtig Spaß seine Videos anzusehen und machen Lust auf mehr.

Sie sollten sich nicht einschüchtern lassen. Jeder kann es am Aktienmarkt schaffen. Sie haben die Fähigkeiten. Sie haben die Intelligenz. Es badarf keiner (besonderen) Ausbildung. Alles, was Sie brauchen ist Geduld und etwas Nachforschung (,die Sie betreiben müssen). Das war’s. Machen Sie sich keine Sorgen (,dass Sie es nicht schaffen könnten). Haben Sie keine Angst …

So die einleitenden Worte zu diesem Video von Peter Lynch, dem besten Fondsmanager aller Zeiten.

Hier ein kurzes Video mit den von vielen – meiner Meinung nach zu unrecht – gescholtenen Dirk Müller alias Mr. Dax. Dirk Müller beschreibt hier kurz und knackig die augenblickliche Situation und warum man – auch jetzt noch – in Aktien investieren sollte. (mehr …)