Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Hier eine schöne, relativ kurze Abhandlung von Brian Bollinger von Simply Safe Dividends – momentan einer meiner Lieblingsautoren – wie man REITs bewerten sollte.

Danach sollte auch klar sein, dass man REITs u. a. – gibt noch andere Gesichtspunkte – nicht nach P/E (Price/Earnings bzw. KGV), sondern nach dem P/FFO bzw. P/AFFO bewerten muss.

Was mich nur wundert, ist, dass auf den einschlägigen Investmentportalen, wie z. B. Morningstar, immer nur das KGV ausgewiesen wird. Wenn bei einem REIT  FFO bzw. AFFO wichtiger ist, warum wird das dann nicht ausgewiesen? Es müsste doch ein Leichtes sein zu unterscheiden, ob es sich bei einem Unternehmen XY um eine Aktie oder um einen REIT handelt, weswegen dann statt Gewinn oder zusätzlich noch FFO bzw. AFFO ausgewiesen wird.

Oder kennt einer von Euch Lesern so eine Seite, wo man für einen REIT dessen FFO/AFFO, möglichst noch über einen längeren Zeitraum ausgewiesen bekommt?

Ich habe mal ein wenig gegoogelt, aber auf Anhieb leider nichts finden können.

 

 

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Ich schreibe hier hauptsächlich für den Normalo. Also für denjenigen, der einer unselbstständigen Arbeit nachgeht und von der FU (Finanzeillen Unabhängigkeit) träumt. Eine Frage, die mit Recht immer wieder auftaucht, ist, wie mache ich das mit der Krankenkasse? Wie viel muss ich zahlen? Wie wird das berechnet?
Im WWW liest man dann viel Mist und Halbwahrheiten, die eher verunsichern statt einem weiter zu helfen.
Bei mir war das damals genauso, weswegen ich mal etwas Licht ins Dunkle aus der Praxis bringen will:

Wie viel muss ich also an Krankenkassenbeitrag zahlen?

Ich spreche hier über die Krankenkassenbeiträge als Single ohne Kind. Das spiegelt meine Situation wider und nur darüber weiß ich bescheid und kann auch aus der Praxis berichten. Alle anderen müssen sich woanders informieren oder weitere Recherchen auf ihren speziellen Fall vornehmen. Am besten bei der Krankenkasse selbst anrufen oder anmailen. Dann hat man später mal was schriftlich.

Als Privatier kann man sich privat oder gesetzlich krankenversichern.

Ich schreibe hier für diejenigen, die sich gesetzlich versichern wollen.

Man fällt als Privatier dann unter die Rubrik freiwillig gesetzlich Krankenversicherter.

Wer kann sich alles freiwillig gesetzlich versichern?

  • Arbeitnehmer, die mehr als 57.600,00 Euro im Jahr bzw. 4.800,00 Euro im Monat verdienen
  • Selbstständige
  • Studenten ab dem 15. Fachsemester oder einem Alter von 30 Jahren
  • Nicht versicherungspflichtige Rentner
  • Beamte und Pensionäre
  • Personen, die lang- oder kurzfristig nicht erwerbstätig sind

Als Privatier vor dem Rentenalter zählt man nicht als Selbstständiger, sondern zum Letzteren. Das ist wichtig, weil der Krankenkassenbeitrag anders berechnet wird.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?
Um freiwilliges Mitglied zu werden, müssen Sie die Vorversicherungszeiten erfüllen. Diese ist erfüllt, wenn Sie vorher 12 Monate ununterbrochen und unmittelbar vor der Anschlussversicherung oder 24 Monate in den letzten 5 Jahren vor Antragstellung Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse waren.

Welchen Nachweis muss man erbringen?
Man bekommt von der Krankenkasse mit dem Antrag auf Mitgliedschaft auf freiwillig gesetzliche Krankenversicherung einen Wisch zugeschickt, wo man seine voraussichtlichen Einkünfte (aus Kapitalvermögen) angeben muss. Nach den voraussichtlichen Einnahmen errechnet die Krankenkasse dann den Beitrag.
Im Jahr darauf reicht man dann den Einkommenssteuerbescheid vom Finanzamt mit den tatsächlich erzielten Kapitaleinkünften nach, sobald man diesen erhalten hat. Daraufhin wird von der Krankenkasse genau abgerechnet und es kommt zur Nachzahlung oder man bekommt etwas zurück, wenn man nicht so viel Einnahmen hatte, wie man vorher angegeben hatte.

Und wie viel muss ich jetzt nun endlich zahlen?
Als Privatier muss man Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil bezahlen. Die Höhe hängt von der Krankenkasse und der Höhe der Kapitaleinkünfte ab. Ich habe bei der Techniker-Krankenkasse  eine schöne Tabelle gefunden, die die Beiträge aufzeigt und die auch mit meiner Krankenkasse übereinstimmt.
Es gibt bei den gesetzlichen Krankenkassen kleine Abweichungen, je nachdem, welcher Zusatzbeitrag zu zahlen ist. Da muss man schauen, wo man am besten bei weg kommt, aber das sind in etwa die Beiträge, die zu zahlen sind:

Als Single ohne Kind würde man 2017 also mindestens 176,52 Eur0 (148,75 + 27,77) monatlich zahlen und höchstens  774,30 Euro (652,50 + 121,80).

Für alles, was dazwischen liegt muss man einfach wie folgt vorgehen:
Ermäßigter Beitragssatz 15,00 % + Pflegeversicherung mit Zuschlag 2,80 % (bei Kinderlosen über 23 Jahre) = Gesamt 17,8 %

Man muss also von seinen Kapitalerträgen 17,8 % an die Krankenkasse als freiwillig gesetzlich Versichter zahlen.

Beispiel:
Kapitaleinkünfte: 15.000 Euro
Krankenkassenbeitrag jährlich: 17,8 % von 15.000 Euro = 2.670,00 Euro
Krankenkassenbeitrag monatlich: 2.670 Euro : 12 = 222,50 Euro

 

 

Ich schaue immer noch gerne beim DividendGrowthInvestor (DGI) vorbei. Ich bin ein treuer Leser dieses Blogs. Das Blog vom DGI war so mithin der erste Blog, den ich über Dividendenwachstumsaktien gelesen habe. Dieser Blog hat mich auch zu meinem Blog inspiriert, da ich so was gerne auf Deutsch machen wollte.

Viele Blogs sind mittlerweile verschwunden, aber DGI schreibt noch eifrig weiter. Ich kann dieses Bolg nach wie vor jedem der sich mit Dividendinvesting beschäftig ans Herz legen.

Heute hat er die Liste der Dividenden-Aristokraten des Jahres 2017 vorgestellt.

Unter der Rubrik relevante Artikel am Ende der Seite in ich auf einen alten Eintrag aus dem Jahre 2009 mit dem Titel Where are the original Dividend Aristocrats now? gestoßen. Hier hat der DGI untersucht, was aus den ersten Dividenden-Aristokraten nach 20 Jahren geworden ist. Die erste Liste wurde 1989 zum ersten mal erstellt und beinhaltete 26 Dividenden-Aristokraten.

Hier noch mal eine kurze Zumsammenfassung der Kandidaten:

  1. American Home Products (AHP) übernommen worden
  2. AMP Inc. (AMP) übernommen worden
  3. Baxter Int. (BAX) YOC 8,9 %
  4. Colgate-Palmolive (CL) YOC 27,7 %
  5. Central & South West Corp. (CSR) von Am. El. Power (AEP) übernommen worden
  6. Dover (DOV) YOC 11,6 %
  7. Emerson Electric (EMR) YOC 17,7 %
  8. FPL Group (FLP) gestrichen 1995 Dividende gekürzt
  9. Genuine Parts (GPC) YOC 12 %
  10. Household International (HI) übernommen worden
  11. Internationa Flavours and Fragrances (IFF) gestrichen 2000 Dividende gekürzt
  12. Johnson&Johnson (JNJ) YOC 26,4 %
  13. Kellogg (K) YOC 8,9 %
  14. Coca-Cola (KO) YOC 17 %
  15. Longs Drug Stores Corp. Inc. (LDG) von CVS übernommenn worden
  16. Lowe’s Companies (LOW) YOC 39 %
  17. Masco Corp. (MAS) gestrichen
  18. 3M (MMM) YOC 10,3 %
  19. NSI Comp. (NSI) gestrichen
  20. Procter&Gamble (PG) YOC 20 %
  21. Parker-Hannifin (PH) YOC 1989 die Dividende nicht erhöht YOC 17 %
  22. Rubbermaid (RUB) übernommen worden
  23. Torchmark (TMK) gestrichen
  24. Texas Utilities Comp. (TXU) gestrichen
  25. Winn-Dixie Stores Inc. (WIN) gestrichen 1999 Chapter 11 übernommen worden
  26. Warner Lambert (WLA) übernommen worden

12 von von 26 Kandidaten haben es geschafft zu überleben. Parker-Hannifin zähle ich mal mit dazu, weil nur ein Jahr ohne Dividendenerhöhung.

Die Sieger: 1. LOW YOC 39 % – 2. CL YOC 27,7 % – 3. JNJ YOC 26,4 %

Alle „Überlebenden“ dürften jedenfalls einen näheren Blick Wert sein.

Abschließend noch einen Link, den ich hierzu im Internet gefunden habe.
Link: List of Dividend Aristocrats 1989-2015

Die zeitlose Börse

Veröffentlicht: 11. Januar 2017 in Allgemein, Lesenswerte Artikel
Schlagwörter:, , , ,

Ab und an stelle ich hier mir interessant erscheinende Artikel zum Thema Börse und Aktienanlage vor.

Mir hat dieser heute bei The Motley Fool Deutschland erschiene Artikel gut gefallen.

Es ist ein Artikel, der schon am 15.07.2014 auf Englisch erschienen ist und nun für die deutschen Leser übersetzt wurde.

Es geht um die an der Börse handelnden Teilnehmer und das sich an deren Verhalten nichts geändert hat.

 

Neujahr

Veröffentlicht: 3. Januar 2017 in Allgemein
Ich wünsche allen Lesern

ein erfolgreiches Jahr 2017

mögen die Dividenden mit uns sein

Weihnachten

Veröffentlicht: 23. Dezember 2016 in Allgemein
Ich wünsche allen Lesern

Frohe und friedvolle Weihnachten 2016

Zurück vom Urlaub

Veröffentlicht: 25. November 2016 in Allgemein

Melde mich vom Urlaub zurück. War mal wieder sehr erquickend und interessant zu sehen, wie es woanders läuft.

Ich hatte drei Bücher mitgenommen, die ich noch mal gelesen habe. Das mache ich immer ganz gerne. Bücher nach einiger Zeit noch mal lesen. Manches vergisst man, hat man überlesen und manches dient einfach nur zur Auffrischung.

Die drei Bücher waren:

  • „Die Value-Zauberformel“ von C. H. Browne
  • „Die Profi-Investment-Strategie“ von Philip A. Fisher
  • „Die Börsen-Zauberformel“ von Joel Greenblatt

Gerade das Buch von Philip A. Fisher hat mich noch mal etwas über meine Vorgehensweise nachdenken lassen.
Nach dem ersten Durchlesen fand ich das Buch ziemlich uninteressant. Ich hatte nur noch Gossip bzw. Gerüchteküche im Hinterkopf behalten und das ich als Kleinanleger wohl kaum mit Vorstandsvorsitzenden reden werde, weswegen ich wenig mit dem Buch anfangen konnte. Beim zweiten Durchlesen habe ich mir schon ein paar mehr Stellen markiert.
Da ich bereits von meinen Dividendeneinnahmen leben kann, wird jedenfalls der Wachstumsgedanke einen noch größeren Einfluss auf meine Auswahl einnehmen.

Den Ansatz mir Firmen mit hohen Renditen anzuschauen hatte ich von Joel Greenblatt eh schon übernommen.
Mit dem Gedanken jährlich 30 Aktienpositionen zu verkaufen und wieder neu zu kaufen kann ich mich jedoch immer noch nicht anfreunden.
Da verbleib ich weitestgehend bei der Kaufen-und-Halten-Strategie.