Philip A. Fisher

Veröffentlicht: 23. März 2018 in Philip Fisher
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Er hat immer in Wachstumsaktien investiert …

Er suchte nach Anlagemöglichkeiten in Unternehmen, die ständig wuchsen und wo die Aktien zu einem vernünftigen Preis gekauft werden konnten, um praktisch nie mehr verkauft zu werden.

Warren Buffett hat Philip A. Fisher und sein „Ihr Geld richtig anlegen“ als Grundlage für die Entwicklung seiner eigenen Anlagemethode bezeichnet.

Es ist notwendig Geduld aufzubringen, wenn eine Investition große Gewinne abwerfen soll.

Es ist oft einfacher vorherzusagen, wie sich der Preis einer Aktie entwickeln wird, als zu sagen, wann dies geschehen wird.

Auch damal war es für eine viel größere Zahl von Anlegern viel gewinnträchtiger, wirklich herausragende Unternehmen aufzuspüren und ihnen durch alle Windungen des Marktes die Stange zu halten, als der spektakulären Praxis des billig Kaufens und teuer Verkaufens zu folgen.

Erstklassige Schuldverschreibungen sind gut für Spekulanten und schlecht für langfristig orientierte Anleger.

Die richtige Beurteilung der langfristigen Umsatzentwicklung eines Unternehmens ist für einen Anleger von herausragender Bedeutung. Ein oberflächliches Urteil kann zu falschen Schlussfolgerungen führen.

Steigen die Gewinnspannen in einer Branche insgesamt als Resultat wiederholter Preissteigerungen, ist das für einen langfristigen Anleger kein gutes Zeichen.

Wenn die Gewinnspannen großer Unternehmen hauptsächlich von Patenten abhängen, ist dies in der Tat eher ein Zeichen der Schwäche als der Stärke.

In jedem Fall sollte der Anleger alle Unternehmen von seiner Investment-Liste streichen, die schlechte Nachrichten zurückhalten oder zu verheimlichen suchen.

Der langfristige Wertzuwachs großer Wachstumsunternehmen wird über die Jahre beträchtlich geringer als der bei kleinen und in der Regel jüngeren Unternehmen sein. Nichtsdestotrotz wird er sich auf durchaus lohnende Summen belaufen. Sogar bei den allerkonservativsten Wachstumsaktien sollte der Gewinn mindestens ein Vielfaches der ursprünglichen Investition betragen.

Meine ganz persönliche Meinung in dieser Frage ist die, dass die Attraktivität eines kleinen zusätzlichen Einkommens nach Steuern gegenüber einer Investition an Reiz verliert, die mir in den kommenden Jahren ein beträchtliches Einkommen bringen und meine Kinder mit der Zeit zu wirklich wohlhabenden Menschen machen kann.

Über einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren haben sich die Wachstumsaktien spektakulär besser entwickelt, was die Wertsteigerung des Kapitals angeht.
Überraschenderweise sind die Dividenden auf diese Aktien aber im gleichen Zeitraum so weit angestiegen, dass sie zwar immer noch eine geringe Rendite bezogen auf den gestiegenen Kurs der Aktien aufwiesen, bezogen auf die ursprüngliche Kapitalanlage jedoch eine höhere Dividendenrendite einbrachten als die wegen hoher Dividendenerträge gewählten Aktien. Wachstumsaktien erwiesen sich mit anderen Worten nicht nur hinsichtlich der Wertsteigerung des eingesetzten Kapitals als überlegen. Sie waren nach einer gewissen Zeit so weit gestiegen, dass sie auch bei der Dividendenrendite überlegen waren.

Aus Wikipedia:
Im Gegensatz zu Graham vertrat er die Ansicht, dass der günstige Preis eines Wertpapiers nicht unbedingt so wichtig sei, wenn ein wirklich hervorragendes Unternehmen mit bewiesener Profitabilität und obendrein ausgezeichneten Wachstumsaussichten dahinter stünde. Für ihn waren die Integrität des Managements und eine beständige Weiterentwicklung des Unternehmens, um sich von der Konkurrenz abzusetzen, viel wichtigere Faktoren als ein niedriger Aktienkurs beim Kauf von Wertpapieren. Nach ihm war es nicht ausschlaggebend, ob man beim Kauf durch Zuwarten ein paar Prozente spart, wenn sich der Kurs einer Aktie, analog der Gewinne des Unternehmens, über Jahre und Jahrzehnte vervielfacht. Bemerkenswert war auch sein Fokus auf eine möglichst lange Haltedauer der Geschäftsanteile

 

 

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Kommentare
  1. H.Schröder sagt:

    Lieber ZaVodou,

    ich bin mal ganz offen, auch wenn`s vielleicht nicht bequem ist.
    Du machst hier einen Dividendenblogg, den ich zum Anfang wirklich gerne gelesenen habe.
    Zum Anfang gab es ja auch handfeste Analysen, wobei die 20-Jahresregel meist nur dadurch begründet wurde, dass DU es den Unternehmen zutraust diese oder jene Steigerungsrate bei den Dividenden aufzuweisen.
    Dass bei sowas auch steuerliche Aspekte und vor allem währungstechnisch doch ein wenig anders aussieht wurde von Dir abgeschmettert, es würde sich langfristig ausgleichen…genau die Dollarschwäche ist jetzt aber schuld dass Deine Dividendeneinnahmen sinken und Du die Strategie in Frage stellst….merkwürdig.
    Last but not least , Turnaround-Buden wie TEVA und Mattel haben in einem Dividenden(wachstums) depot nun wirklich nichts verloren und verzerren dass Gesamtbild.
    Auch das ständige Starren auf Warren Buffet ist nicht zwingend zielführend, da der auch nicht in die Rubrik Dividendeninvestor zählt.
    Im Endeffekt kein Wunder, dass es hier zu keiner Dikussion kam, was eigentlich sehr schade war/ist.

    Viele Grüße

    • ZaVodou sagt:

      Hallo H. Schröder,

      ich stelle die Dividendenstrategie gar nicht in Frage. Ich halte sie nach wie vor für eine recht plausible Vorgehensweise, wie man einen Einkommensstrom generieren kann, der so groß werden kann, dass man eines Tages sogar davon leben kann. Unabhängig davon wie sich die Kurse entwickeln.
      Diesen Punkt habe ich seit einiger Zeit schon erreicht – trotz Dollarschwäche. Aber genau das ist für mich die Schwierigkeit noch wie ein Dividendeninvestor zu denken. Zumal höhere Dividendeneinnahmen höhere Krankenkassenbeiträge bedeuten, was mich zwingt auch etwas anders zu denken.

      Mattel und TEVA
      Mattel hatte ich gekauft, weil ich an die Marke geglaubt hatte. Das hatte wohl auch etwas mit meiner Kindheit zu tun. Ich hatte daran gelaubt, dass das Management das hinbekommt. Die Zahlen hatten sich aber verschlechtert und ich habe die Konsequenzen gezogen. Das war nicht unbedingt absehbar. Eine Fusion mit Hasbro hätte eventuell auch den Kurs in eine andere Richtung laufen lassen können. Manchmal liegt man halt auch mal daneben mit seinen Einschätzungen.
      TEVA hatte ich gekauft, weil mir die herkömmlichen Dividendenaktien alle zu teuer waren und ich eine Chance abseits des Mainstreams sah. Mit der Annahme, dass die herkömmlichen Dividendenaktien alle zu teuer sind lag ich wohl richtig, da diese momentan recht stark fallen und TEVA befindet sich jetzt auch im Portfolio von Berkshire Hathaway, allerdings haben die 50 % unter meinem Kurs gekauft.

      20-Jahres-Regel
      Von der 20-Jahres-Regel bin ich auch wieder abgekommen. Ich wollte die Dividende damals unbedingt in meine Berechnungen einfließen lassen. Meine Gedanken waren grob: Ich will anhand der Gewinne meinen Einsatz nach 10 Jahren wieder draußen haben. Wenn ich nun statt der Gewinne die Dividende nehme und ich davon ausgehe, dass die Ausschüttungsquote im Durchschnitt bei so 50 % liegt, brauche ich mit den Dividenden doppelt so lang. Auch wenn das mathematisch wahrscheinlich nicht ganz hinkommt. Es war eine Anregung. Jeder hätte auch mit einem kürzeren Rückzahlungszeitraum kalkulieren können, wenn einem die 20 Jahre zu lang erschienen. Inzwischen kalkuliere ich wieder mit den Gewinnen. Auch die Dividende fließt bei einer anderen Abschätzung mit ein. Eine weitere Abschätzung schließt den FCF mit ein.
      Bei solchen Modellen muss man Annahmen treffen, sonst kann man keine Zahlen ermitteln. Hättest ja auch mal deine Vorgehensweise darstellen können. Das war ja immer mein Anliegen, wie machen es andere.

      Buffett
      Übrigens mit doppel t -. Ist doch normal, dass man sich anschaut, was die großen der Zunft machen. Dazu habe ich in meinem Blog auch geraten, dass man sich das anschauen soll. Man muss nur genau überlegen, wen man sich da anschaut.
      Buffett ist ein Vorbild in Sachen Investieren, weil er damit sehr erfolgreich ist und er ist kein Spekulant. Er vermeidet das Risiko. Er ist allerdings gehandicapt durch die Größe seines Unternehmens, weswegen für Kleinanleger oft auch andere Investments besser sind, troztdem ist seine Aktienauswahl auch für den Kleinanleger interessant. Also ich schau mir das ganz gerne an und nicht nur Buffett.

      Buffett ist kein Dividendeninvestor. Das ist richtig. Er ist sogar ein Gegner von Dividenden. Er sagt, dass das Geld besser in einem Unternehmen arbeiten soll, anstatt ausgeschüttet zu werden zumal es dann nicht versteuer werden muss.
      Ich wusste das, aber hatte mich trotzdem entschieden den Weg als Dividendeninvestor zu gehen. Nun, da das Ziel erreicht ist, kann ich auch andere Wege beschreiten.

      Vielleicht kannst Du ja einen neuen Blog für Dividendeninvestoren starten, um zu zeigen, wie es richtig geht.

      Gruß
      ZaVodou

  2. Pavel sagt:

    Hallo Za Vodou,
    To je ale skoda ze uz koncis.! Stravil jsem tu mnoho hodin a hodne jsem se prinaucil. At se dari !!
    a hodne stesti 🙂

    Ich habe mir hier viele Anregungen geholt und hat stets gern mitgelesen . Dein Block war der erste der mich zu ähnliche Lebensweise animiert hat.Vielen Dank für deinen Blog und dass du deine Ansichten und Gedanken mit uns geteilt hast. Deine Artikel waren stets lesenswert und sehr informativ für mich, auch die Links und die Verweise auf anderen Internet-Seiten haben für mich Mehrwert geschaffen so werde ich z.b. das erste Mal versuchen die ausländische Quellensteuer zurück zu holen.
    Die jährliche performance eines Portfolio finde ich uninteressant, man muss sich doch nicht an einem Benchmark messen. Für mich ist wichtig dass die Dividenden fließen. Ich habe vor ,meine Unternehmen ewig zu halten . Mittlerweile habe ich ein Portfolio aufgebaut in ähnlicher Größenordnung so dass ich das Hamsterrad langsam verlangsamen kann um den Ausstieg ohne Fall ..,,,,zu schaffen und das Leben hinter dem Wasser zu genießen.! Deswegen danke noch mal, und ich würde mich freuen wenn ich von dir wieder mal was lesen kann.!!

    Ahoj Pavel

    • ZaVodou sagt:

      Ahoj Pavel,
      auch dir danke ich für die netten Worte. Es freut mich, dass dir mein Blog einen Mehrwert gebracht hat und dich motiviert hat das Hamterrad zu verlassen. Genau das war meine Absicht. Anderen zu zeigen, dass man FU werden kann auch wenn man keine dicken Gehälter kassiert.
      Die Performance eines Portfolios gegenüber einer Benchmark finde ich schon wichtig, denn der ganze Aufwand der Aktienanalyse sollte sich schon in Form einer Outperformance auszahlen. Warum so viel Zeit aufwenden, wenn man durch einen kostengünstigen ETF auf den S&P 500 oder ACWI bessere Ergebnisse erzielt?
      Ich bin aber nach wie vor der Überzeugung, dass ich es schaffen kann die Benchmark zu schlagen. Meine Dividendenaktien werde ich im Großen und Ganzen auch nicht verkaufen. Diese sollen weiterhin meinen Lebensunterhalt sichern.
      Dir viel Erfolg, dass auch du bald hinter dem Wasser bist. Zurzeit eröffnen sich ja wieder ein paar nette Kaufgelegenheiten.

  3. Pepe sagt:

    Lieber ZaVodou,

    vielen Dank für Deinen Block bei dem ich nahezu jeden Tag vorbeischaue und mich freue wenn Du wieder Dividendenerträge pflegst oder Deine Gedanken mit uns teilst. Habe früher viele Blogs zum Thema Dividendeninvestition gelesen, inzwischen bist Du noch der einzige deutschsprachige Blog den ich regelmäßig Besuche.

    Ich selbst bin mit einem ähnlichen Betrag und Strategie wie Du investiert. Finde mich daher in Deinem Blog wieder und empfinde ihn als außergewöhnlich authentisch. Wenn Du Dein Blog aufgibst würde er mir fehlen.

    Pepe

  4. Gerhard sagt:

    Hallo..ich gehe davon aus das du diesen blog beendest..zumindest dachte ich es aus deinen zeilen gelesen zu haben.falls ja..dann finde ich das sehr schade.es war mein erster blog den ich zum thema aktien gelesen habe .jeden 3.tag schaue ich ob was neues gibt😞allerdings wie es aussieht war es das

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Gerhard,
      danke für deinen Kommentar. Ich werde erst mal eine Auszeit nehmen.
      Vielleicht mache ich dann weiter. In den fünf Jahren seit Bestehen meines Blogs sind ja jede Menge weiterer Blogs, Facebook-Gruppen und Videokanäle entstanden. Da findet sich bestimmt was geeignetes.
      Ich habe es in den fünf Jahren leider nicht geschafft, dass hier nennenswerte Diskussionen um geeignete Depotkandidaten und vor allem deren Höchstpreisbestimmung stattfinden.

      Ahoj
      ZaVodou

  5. Andreas sagt:

    Hey,

    Es ist die letzten Monate ziemlich ruhig um deinen Blog geworden, gibt es dafür Gründe das du nicht investierst? Sammelst du Cash?

    Lese sonnst immer gerne hier mit.

    Gruß

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Andreas,
      danke für die Nachfrage. Ich werde das hier wohl nicht mehr groß weiter führen. Ich hatte das hier schon ein wenig angedeutet und versucht zu erklären.
      Vielleicht Hier und Da noch mal eine Ergänzung. Vielleicht mache ich auch an anderer Stelle in veränderter Form weiter.

      Gruß
      ZaVodou

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