Royal Dutch Shell (A)

Veröffentlicht: 2. Februar 2017 in Neuigkeiten
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02.02.2017
Royal Dutch Shell verdient im Gesamtjahr weniger, aber hält die Dividende stabil.
Die Dividende wird nicht mehr von den Gewinnen gedeckt!

rds-headerrds-eps-2016
Quelle

04.05.2016
Royal Dutch Shell meldet die Ergebnisse für das erste Quartal 2016. Danach decken die Gewinne nicht mehr die Dividende.

Dividende = 0,47 USD pro Quartal, CCS Gewinne = 0,11 USD, bereinigte CCS-Gewinne 0,22 USD

CCS = Earnings on a current cost of supplies, zu Deutsch: Gewinne zu Wiederbeschaffungskosten (vergleichbar mit dem Nettogewinn von US-Firmen)

30.07.2015
Royal Dutch Shell meldete am Donnerstag für das zweite Quartal einen Rückgang beim bereinigten Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten um 37 Prozent. Shell zahlt zurzeit eine Dividende von 1,88 USD trotz Gewinnrückgang soll die Dividende auch im Jahr 2016 mindestens 1,88 USD betragen.Shell rechnet damit das die Ölpreise noch eine längere Zeit niedrig bleiben. Quelle

Anmerkung: Also genau wie Exxons CEO, der den Zeitraum, soviel ich noch in Erinnerung habe, bei zwei Jahren sieht.

22.05.2014
Royal Dutch Shell schüttet die Dividenden demnächst nur noch in bar aus.

30.04.2014
Royal Dutch Shell erhöht die Quartalsdividende um 4,4 % von 0,45 USD auf 0,47 USD.
Letztes Jahr lag die Dividendenerhöhung bei 4,65 %. Nicht besonders viel, aber über der Inflationsrate. Dafür ist die Dividendenrendite mit augenblicklich 4,75 % immer noch recht üppig. Alles im grünen Bereich. RDS tut das, was es soll.

29.03.2014
Per Valuta 27.03.2014 ist die Quartalsdividende von RDS.A (niederl. Variante) eingetroffen. Es gab pro Anteil 0,3244 EUR.

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Kommentare
  1. Thomas sagt:

    Hi,
    Kurze Frage zu RDS. Verstehe ich die RDS Homepage richtig, dass die Divindende der A-Aktie standardmäßig in Euro und die B-Aktie standardmäßig in Pfund ausgeschüttet wird? Bin nur irritiert, da mydividends und du von USD sprechen.
    Danke & Grüße
    Thomas

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Thomas,

      ja, so ist es. RDS bilanziert in USD, deshalb wird die Dividende erst mal in USD bekannt gegeben.
      Zu einem Stichtag dann aber in die jeweiligen Währungen umgerechnet.

      Siehe z. B. Bekanntgabe der Dividendenzahlung für Q1 2016:
      The Board of Royal Dutch Shell plc (“RDS”) today announced the pounds sterling and euro equivalent dividend payments in respect of the first quarter 2016 interim dividend, which was announced on May 4, 2016 at US$0.47 per A ordinary share (“A Share”) and B ordinary share (“B Share”).

      Dividends on A Shares will be paid, by default, in euro at the rate of €0.4172 per A Share. Holders of A Shares who have validly submitted pounds sterling currency elections by June 6, 2016 will be entitled to a dividend of 32.98.p per A Share.

      Dividends on B Shares will be paid, by default, in pounds sterling at the rate of 32.98p per B Share. Holders of B Shares who have validly submitted euro currency elections by June 6, 2016 will be entitled to a dividend of €0.4172 per B Share.
      Quelle (GBP&EUR announcement)

      Aktionäre von B-Aktien scheinen zusätzlich noch eine Wahlrecht zu haben, so dass sie ihre Dividende auch in EUR abgerechnet bekommen können.

      Ich kann erst mal nur für die A-Aktien sprechen, da ich nur A-Aktien halte.

  2. Maxi sagt:

    ob es nun ratsam ist die Aktie zu verkaufen? eigentlich mag ich sowas eher nicht.

    • ZaVodou sagt:

      Tja Maxi, da sprichst du ein leidiges Thema an, wo ich mir auch schon viele Gedanken darüber gemacht habe. Ich hatte ja mal an die Peak-Oil-Theorie geglaubt, weswegen ich verstärkt auch in Ölfirmen eingestiegen bin.
      Die Theorie scheint sich nicht zu bestätigen. Öl scheint zurzeit eher im Überfluss da zu sein. Außerdem hat Buffett sich noch von seinen Exxon-Anteilen komplett getrennt, wo ich dachte, dass dies einer seiner Kernpositionen wäre. Spricht also vieles dafür sich auch von seinen Ölwerten zu trennen, da ja Öl nach wie vor gebraucht wird und man ja außerdem auch Gas produziert.
      Dennoch werde ich die Aktien erst mal behalten und weiter beobachten, wie sich das Ganze entwickelt. Wenn die Dividende um 50 % gekürzt werden sollte, hätte man immer noch eine Dividendenrendite von 3,4 %.
      Die Sache zeigt aber, dass die ganze Rohstoffindustrie vielleicht doch nicht so sehr für eine Dividendenstrategie geeignet ist, da zu volatil.

      • Maxi sagt:

        im Moment werde ich auch nichts machen, schon gar nichts Übereiltes, man weiss nie wie die Lage dann nächstes Jahr sein wird. Royal Dutch ist auch meine einzigste Position in dem Sektor und macht nur einen kleinen Anteil am Portfolio aus.
        Ich liebäugle allerdings noch mit BHP Billiton oder Rio Tinto, auch hier bin ich noch nicht sicher ob das für meine Anlagestrategie taugt.

        • ZaVodou sagt:

          Wenn Shell Dein einziges Unternehmen in der Branche ist, dann ist es ja noch einfacher aus Diversifiktionsgründen erst mal dabei zu bleiben und weiter zu beobachten, wie sich die Gewinne entwickeln. Außerdem wird ja nicht nur Öl produziert, sondern auch Gas.
          Ja, bei BHP Billiton/Rio Tinto hat man die gleichen Probleme. Wenn man im Rohstoffsektor investiert muss man damit rechnen, dass die Dividende gekürzt wird und dies aushalten können oder besser erst gar nicht dort investieren.
          Als Dividendeninvestor sollte man auf Firmen setzen, die möglichst ihre Dividende nicht kürzen, weil man ja auf einen kontinuierlichen Dividendenstrom baut, der sich möglichst steigert und nicht verringert.
          Ich glaube Du hast den Hinweis verstanden und das ist auch meine Lehre, die ich aus meinem Kauf von BHP Billiton gezogen habe.

  3. Fliegerone sagt:

    Hallo ZaVodou,
    ich hatte vor zwei Jahren RDS gekauf, mittlerweile habe ich zwei Mal nachgekauft, um meinen Einstiegskurs zu reduzieren. Ich denke, dass eine Ölpreissteigerung nicht mehr lange auf sich warten läßt.
    Viele Grüße
    Raymund

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Raymund,
      das kann sein. Ich beobachte aber gerne die Großen der Zunft, was ich den Lesern ja auch empfehle. Hier genauer gesagt Buffett bzw. das, was Berkshire Hathaway macht.
      Außerdem bin ich schon ziemlich stark in Öl investiert, da ich an die Story vom Peak Oil geglaubt habe, weswegen ich nicht all zu früh meine Anteile erhöhen will. Vielleicht ein Fehler.
      Als ich diesen Artikel schrieb, war es genau der richtige Zeitpunkt. Ein prognostizierter Ölpreis von Null, hätte mich eigentlich zu einem anderen Handeln bewegen sollen, aber hinterher ist man immer schlauer. Ich schaue trotzdem weiter auf Buffett.

  4. Alf sagt:

    Hallo,
    wirst du dich von deiner Shell-Position trennen?

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Alf,
      nein, eher im Gegenteil. Kleinanleger verkaufen aus Angst meist zum ungünstigsten Zeitpunkt. Im Nachhinein stellt sich dann aber meist heraus, dass man stattdessen hätte kaufen müssen.
      Ich denke allerdings, dass es für einen Kauf noch zu früh ist und beobachte die Großen der Zunft – allen voran – Warren Buffett. Buffett ist bei Exxon ausgestiegen, wenn er wieder einsteigt, denke ich, dass es auch für uns Kleinanleger an der Zeit ist nachzulegen.
      Die Ölaktien zeigen mir, dass es wichtig ist, dass man nicht zu viel Geld in einem Sektor anlegt. Zurzeit wird viel über das Elektroauto gesschrieben und das Ölaktien noch uninteressanter werden, wenn sich das Elektroauto durchsetzt.
      Ich denke jedoch, dass die Zeit für Elektroautos für die Masse noch nicht reif ist und die Ölpreise wieder anziehen werden, wenn die Produktion von gefracktem Öl wieder zurück geht.
      Das der Quartalsgewinn jedoch nicht mehr die Quartalsdividende deckt, zeigt, dass man sich so langsam auf einen Dividendenschnitt einstellen muss.

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