Zukauf – Wells Fargo (WFC)

Veröffentlicht: 3. Oktober 2016 in Transaktionen
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Durch den Provisionsskandal hat die Aktie mehr als 20 % vom Jahreshöchstkurs verloren.
Diesen Rücksetzer habe ich am Freitag zu einem Kauf genutzt. Bei einer Dividendenrendite von 3,43 % würde eine jährliche Dividendensteigerung von 4 % genügen, um mein Renditeziel zu erreichen. Das dürfte machbar sein.
Das KGV (PE(ttm)) von 10,85 fand ich ebenso recht attraktiv. Ich denke, dass sich der Kauf langfristig auszahlen sollte. Solche Rücksetzer sind meist Kaufgelegenheiten.
Mit dabei ist Buffett, der zwar aus regulatorischen Gründen jetzt nicht mehr dazukaufen darf,  aber dies noch im Jahr 2015 zu Kursen von 50-56 USD getan hatte. Nun, da bin ich jetzt mal mindestens 12-21 % billiger eingestiegen.

Fundamentals am Kauftag:
wfc-sa-fundamentals

Kauf am 30.09.2016
St. 125 x 39,529 EUR = 4.941,13 + Provision 8,95 EUR + 4,00 Handelsplatzgebühren = 4.954,08 EUR
einmalige prozentuale Kaufkosten = 12,95 EUR x 100 : 4.954,08 EUR = 0,26 %

Ergibt zusätzliche Dividendeneinnahmen von ca. 170,00 EUR pro Jahr.

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Kommentare
  1. H.Schröder sagt:

    Okay, dann vielleicht gleich BRK-A oder B. 🙂

  2. H.Schröder sagt:

    Immer `ne Frage wo man die Berechnung anfängt. Anfang 2009 – 2016 Steigerung 12%. Nicht Pro Jahr sondern auf die gesamte Zeit. Bankaktien sind immer so eine Sache. Egal ob Buffet die nun hat oder nicht.

  3. H.Schröder sagt:

    Letzte Dividendensteigerung war von 0,375 auf 0,38 bzw. aufs Jahr hochgerechnet von 1,50 auf 1,52. Geringfügig mehr als 1 %.
    Die vorangegangenen Erhöhungen waren zwar allesamt größer, Tendenz aber definitiv fallend.
    Dir Grundlage für die veranschlagten 4% basiert auf welcher Annahme ?

    Viele Grüße

    • ZaVodou sagt:

      Bei WFC handelt es sich um einen Buffett-Wert. Solche Werte sollten langfristig mindestens eine Steigerung über der Inflationsrate erwirtschaften.
      Ich setze diese Steigerung mit Minimum 4 % an, weswegen ich gerne auch als ewige Rendite 4 % nehme.
      Bei WFC habe ich es mir einfach gemacht. Ich vertraue der Expertise von Buffett.

      Letztes Jahr betrug die Dividendensteigerung rund 1 %. Das ist richtig. Schaut man sich die Dividende nach der Bankenkrise im Jahre 2010 an, da wurde eine Dividende von 0,20 USD ausgeschüttet. 2015 wurde eine Dividende von 1,48 USD ausgeschüttet. Ergibt eine jährliche Dividendensteigerungsrate (CAGR) von 49,23 %. Da wirken die 4 % doch recht konservativ, die ich der WFC zutraue. Kommt immer auf die Perspektive an von wo man schaut.

      Ahoj

  4. Viel Erfolg mit Deinem Investment, finde ich sehr konsequent, dass Du jetzt investierst.
    Wie schätzt Du das Risiko aus der Affaire rund um Scheinkonten, bzw. welchen Einfluss hatte das auf Deine Bewertung der Aktie? Letztlich wird dadurch der X-Sell-Track-Record von Wells Fargo gebrochen und es entstehen Zweifel an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.
    Der von Dir zitierte Warren Buffet hatte ja gesagt, dass diese Theme problematischer ist, als es das Management derzeit einschätzt.

    • ZaVodou sagt:

      Danke, FF. Keine Ahnung wie sich das mit den Scheinkonten auswirken wird.
      WFC ist die größte Bank nach Marktkapitalisierung in den USA bzw. jetzt durch den Kursrutsch die Nr. 2. Das Bankgeschäft wird nicht aussterben. WFC stellt ein drittel aller Hypothekenkredite in den USA. Und ich benötige bei der relativ hohen Dividendenrendite nur eine geringe Steigerungsrate. Das sind die wesentlichen Gründe.
      Ein Teil meiner Dividendeneinnahmen soll aus Gründen der Diversifikation auch aus dem Bankensektor kommen und meine Wahl ist auf die WFC gefallen.
      Mir gefällt es Warren Buffett als Großinvestor an meiner Seite zu haben und zu wissen, dass er zu höheren Kursen dazugekauft hat. Auch wenn das vor dem Skandal war. Wie bereits erwähnt halte ich solche Szenarien für Kaufgelegenheiten. Da wird viel Promborium gemacht. Es werden Negativmeldungen (Infragestellung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) herausgebracht. Nach einem Jahr ist dann wieder alles vergessen.
      Mal sehen, wie sich Buffett im November zu dem Vorfall äußert, ob er auch das Geschäftsmodell als gefährdet sieht. Ich denke nicht. Reputationsverust, ja. Aber das hat auch 5.000 Mitarbeitern bereits den Job gekostet. Das sollte die Masse beruhigen.
      Bei diesem Kauf steckt auch der Kontrainvestor in mir. Der dann kauft, wenn Unsicherheit besteht, was zu fallenden und oft auc zu günstigen Kursen führt.
      Kann auch anders kommen. Deshalb diversifiziere ich ja. Ich sehe hier jedenfalls mehr Chancen als Risiken.

      Ahoj
      ZaVodou

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