Neu im Depot: Hugo Boss

Veröffentlicht: 26. Juni 2016 in Transaktionen
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Am Freitag habe ich die einbrechenden Kurse bei Hugo Boss wegen des Brexits zu einem Kauf genutzt.

Die Gründe sind sind schnell erzählt:

Zahlen 2015:
Gewinn: 4,63 EUR
Dividende: 3,62 EUR
FCF: 3,29 EUR

Schätzung: Dividende wird aufgrund fallender Gewinne um 20 % auf ca. 2,90 EUR gesenkt. Dies bedeutet immer noch eine Dividendenrendite von 5,63 %.

Es bedarf also keinerlei Dividendenerhöhungen, und ich habe trotzdem meinen Einsatz nach weniger als 18 Jahren brutto durch Dividenden wieder draußen.

Hugo Boss-Div-20 Jahre

Diese Wette bzw. das Risiko dieser Annahme gehe ich ein.

Kauf 24.06.2016: St. 95 á 51,50 EUR + 8,95 EUR (Provision) + 4,00 EUR (Handelsplatzgebühren) = 4.905,45 EUR.

Geplante Dividende: St. 95 x 2,90 EUR = 275,50 EUR. Entspricht ca. einer halben Position.

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Kommentare
  1. H.Schröder sagt:

    Wünsche Ihnen trotzdem viel Glück. Nicht dass ich was auf Analysten gäbe, aber GS hat die gestern auf Sell mit Ziel 44 gestuft. Da könnte man in der Tat schwach werden….:-)

  2. H.Schröder sagt:

    Sie schreiben ja selbst als Beispiel JNJ. Kann mich nicht erinnern, daß hier in den letzten Jahrzehnten die Dividende gekürzt wurde…auch wenn`s mal nicht so gut lief. Und das ist für mich der springenden Punkt.

  3. H.Schröder sagt:

    Ich bin ja nicht auf der Suche nach Schnappern, gute Aktien sind nie billig, allenfalls bei allgemein schwachen Märketen. Eine unterbrochene Dividendenhistorie ist immer bedenklich, bei anerikanischen Unternehmen muss da ein wenig mehr passieren als mal ein schwaches Jahr um Einschnitte bei der Dividende vorzunehmen, siehe Aktien von großen Ölfirmen oder auch MAT und TGT als Beispiel.

    Ich verfolge schon einige Zeit Ihren Blog und lese immer, daß Sie Unternehmen XY diese oder jene zukünftige Dividendenzahlung „zutrauen“, leider aber so gut wie nie eine Begründung.
    Also konkret gefragt, woran machen Sie es fest, daß Hugo Boss Probleme in China und den USA in den Griff bekommt.

    Viele Grüße

    • ZaVodou sagt:

      Da unterscheiden wir uns scheinbar. Ich bin immer auf der Suche nach Schnäppchen.
      Wenn ich schreibe, dass ich einer Aktie eine bestimmte Dividendenzahlung zutraue leite ich das aus der Dividendenhistorie ab, also wie ernst es einem Unternhmen in der Vergangenheit die Dividende zu steigern. Das sieht bei Hugo Boss doch ganz gut aus.
      Woran mache ich das fest, dass Hugo Boss die Probleme in den Griff bekommt? Zum einen hat man die Probleme erkannt. Nur, wenn man Probleme erkannt hat, kann man sie auch bekämpfen. Schon merkwürdig, dass die Sachen von Hugo Boss in China teurer sind als in Europa. Zum anderen halte ich Hugo Boss einfach für eine starke Marke. Das mache ich daran fest, wenn ich sehe, welche Sachen im Ausland gefälscht werden und wenn ich durch die Kaufhäuser streife, welche Marken da so angeboten werden bzw. auch, was Kollegen so tragen. Ich selbst finde das Parfüm Boss bottled ganz gut.
      Bei Johnson&Johnson fielen vor einigen Jahren aufgrund von Produktionsproblemen auch die Kurse. Hier hatte ich auch gekauft, weil ich meinte, dass man das wieder in den Griff bekommt. War eine Vermutung. Natürlich kann es auch anders kommen. Risiko gibt es immer, deswegen diversifiziere ich.

      So, jetzt habe ich geliefert. Jetzt können Sie Ihr Vorgehensweise beschreiben oder zumindest, warum Sie Hugo Boss für kein gutes Investment halten.

      Ahoj
      ZaVodou

  4. H.Schröder sagt:

    Bei einem Unternehmen, daß auf Grund schwankender (sinkender) Gewinne die Dividende drastisch kürzt dividendenzahlungen der nächsten 20 Jahre zu prognostizieren halte ich etwas gewagt und ist nach meinem Erachten Zockerei und hat mit Dividendenstrategie bzw. Dividendegrwothstrategie nix zu tun.

    • ZaVodou sagt:

      Ich halte es nicht für Zockerei.
      Ich halte Hugo Boss für eine sehr starke Marke und für sehr günstig im Moment (Übertreibung nach unten), weil es in den USA und in China etwas hakt.
      Ich denke, dass man das in den Griff bekommt und ich einen echten Schnapper gemacht habe und sogar einen Dividendencut von 20 % einbezogen habe, den es noch gar nicht gab.

      Wie schätzen Sie denn ab, Herr Schröder?
      Glauben Sie Sie können einen Schnapper bei einer Firma machen, wenn alles rund läuft?

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