Working Capital (Betriebskapital)

Veröffentlicht: 9. August 2015 in Glossar
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Working Capital, zu deutsch Betriebskapital, Nettoumlaufvermögen oder Liquiditätsüberschuß, ist die Differenz mit der das Umlaufvermögen (z.B. Vorräte, Forderungen aus Lieferung und Leistung, Finanzanlagen, liquide Mittel, etc.) die kurzfristigen Verbindlichkeiten (z.B. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristige Bankkredite, kurzfristig fällige Rückstellungen) übersteigt. Je größer der Betrag, desto leichter kann das Unternehmen seine Rechnungen bezahlen, Wachstum finanzieren und sich bietende Möglichkeiten ausnutzen. Es ist eine Art Polster, die das Unternehmen davon bewahrt sich (kurzfristig) Verschulden zu müssen.
Im amerikanischen Rechnungswesen wird dann oft die working capital ratio ermittelt. Dazu dividiert man das Umlaufvermögen durch die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Diese Ratio kann man mit anderen Wettbewerbern vergleichen. Ein Verhältnis von 2 (doppelt soviel Umlaufvermögen, wie kurzfr. Verbindlichkeiten) wird als gesund angesehen. Aber das hängt stark vom Unternehmen ab. Stark wachsende Unternehmen brauchen meistens eine höhere, kaum wachsende Unternehmen eine niedrigere Ratio.
Quelle: Beitrag 20: http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/348115-1-500/bewertung-des-cash-flow

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