Keine Altersvorsorge ohne Aktien

Veröffentlicht: 5. Mai 2015 in Videos
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Hier ein kurzes Video mit den von vielen – meiner Meinung nach zu unrecht – gescholtenen Dirk Müller alias Mr. Dax. Dirk Müller beschreibt hier kurz und knackig die augenblickliche Situation und warum man – auch jetzt noch – in Aktien investieren sollte.

Warum sollte man in Aktien investieren?
„Die Aktie ist in meinen Augen die sinnvollste Möglichkeit eine Altersvorsoge aufzubauen. Ja, Aktienkurse schwanken, aber die Aktienkurse der guten und starken Unternehmen steigen unter jenen Schwankungen in den aller meisten Fällen nach oben und bescheren den geduldigen Anlegern satte Erträge.“

Wer sollte keine Aktien kaufen?
„Wer sein Geld nur zwei Jahre investieren möchte, der sollte besser die Finger davon lassen.“

Welche Aktien sollte man kaufen?
„Man sollte darauf achten nicht irgendwelche Aktien zu kaufen, nur um dabei zu sein. Den Fehler haben die Anleger in den vergangenen Jahren all zu oft gemacht.Wichtig ist es daher sich langfristig an guten Unternehmen zu beteiligen. Die man geprüft hat. Von deren Zukunftsfähigkeiten man überzeugt ist, indem man deren Aktien kauft, wenn deren Preis in einem guten Verhältnis zu ihrer Bilanzstärke und den zu erwartenden
Unternehmensgewinnen der nächsten Jahre steht
.“

Sollte man auch bei den jetzigen hohen Aktienstände noch kaufen?
„Bei dieser langfristigen Betrachtung spielt daher auch der Daxstand kaum eine Rolle, wenn das gute Unternehmen zum fairen Preis angeboten ist, dann sollte man zuschlagen. Und auch heute nocht gibt es in einem – zugegebener Maßen – Meer von überbewerteten und zweitklassigen Aktien zahlreiche günstige Perlen.“


Auf wie viel Aktienunternehmen sollte man verteilen?

„Das Risiko sollte man auf 30-50 Aktien verteilen.“

Tja, und genau darum geht es in meinem Blog. Ob es nun tatsächlich zahlreiche günstige Perlen gibt, sei mal dahingestellt. Das muss man eher in Relation zu den niedrigen Zinsen sehen.
Dirk Müller – und nicht nur er – spricht immer von guten Aktien, die man kaufen soll. Klar will man gute Aktien kaufen. Am besten die die steigen. Das sind gute Aktien. Das Problem ist nur, dass man das vorher nicht weiß.
Was ist aber tatsächlich damit gemeint? Gemeint sind Qualitätsaktien. Viele meinen allerdings, wenn sie Aktien aus dem Dax kaufen sie hätten eine Qualitätsaktie gekauft. Schließlich sind darin doch die größten und bedeutendsten an der Börse handelbare deutschen Unternehmen gelistet. Daimler, VW, BMW, Siemens usw. Das sind doch weltweit bekannte Unternehmen. Echte Qualitätsaktien eben.

Doch was sind tatsächlich Qualitätsaktien?

Dazu zitiere ich mal etwas aus einem Interview aus dem Handelsblatt mit Andreas Beck dem Chef des
Instituts für Vermögensaufbau (IVA) das heute erschienen ist.
“ Qualität. Damit ist gemeint, dass man auf Unternehmen mit stabilem Cash Flow setzt. Diese erwirtschafteten in der Vergangenheit langfristige Überrenditen. Das zeigt sich relativ eindeutig in den Daten. Selbst Fama und French akzeptieren diesen Faktor mittlerweile.“

Qualitätsaktien sind also nicht Aktien von großen und bekannten Firmen, sondern Aktien von Firmen, die einen stabilen Cash Flow über viele Jahre aufweisen. Das schließt natürlich nicht aus, dass diese auch groß und bekannt sind.
Sie müssen auch nicht in einem gewissen Börsensegment gehandelt werden, weshalb mich Marktkapitalisierung und ob sie jetzt im Dax, MDax oder sonstwo gehandelt werden, nicht sonderlich interessiert. Ausschließen würde es aber Start-Ups, also neue Firmen, die an die Börse wollen, weil diese keine Historie aufweisen können an der man einen stabilen Cash Flow über Jahre ablesen könnte.

Um dauerhaft  – mögichst über der Inflationsrate steigende – Dividenden zu erhalten, sollten Dividendeninvestoren auf der Suche nach solchen Qualitätsaktien zu fairen – oder noch besser günstigen – Preisen sein.

Wobei wir wieder bei meinem Blog wären. Hier stelle ich nicht nur Qualitätsaktien vor, sondern auch ab wann ein Preis meiner Meinung nach einigermaßen fair ist.

So ganz genau lässt sich das sowieso nicht bestimmen, weil man Annahmen treffen muss, die wahrscheinlich nicht ganz korrekt sein werden, da die Zukunft  ja bekanntermaßen ungewiss ist, aber wie sagte Warren Buffett noch: „Lieber ungefähr richtig als total falsch„, weswegen man dann mit einer Sicherheitsmarge arbeiten kann und vom ermittelten fairen Preis noch x Prozent als Sicherheitsfaktor abziehen kann. Ich schätze aber schon vorher ziemlich konservativ ab, so dass ich oft auf eine Sicherheitsmarge verzichte.

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