Klingeln bald die Kassen bei der Deutschen Telekom & Co.?

Veröffentlicht: 8. Dezember 2014 in Allgemein
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Aufweichung der Netzneutralität

Interessant wäre zu wissen, was da an zusätzlichen Einnahmen durch die Spezialdienste zu erwarten wäre, wenn man das innerhalb der EU durchboxen könnte.

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Kommentare
  1. Die Deutsche Telekom hat ja bereits vor einigen Jahren versucht, die Netzneutralität in Deutschland auszuhebeln, als es um den VDSL-Ausbau ging. Argument war, die Zig Millirden, die man in den budnesweiten Ausbau mit Glasferkabeln stecken müsste, würden sich nur rentieren, wenn die anderen Anbieter diese Leitungen dann einige Zeit nicht nutzen dürften, oder aber für diese Nutzung deutlich mehr bezahlen müssten. Hat die BNA (budnesnetzagentur) aber nicht zugelassen, deshalb kommt der Glasfaserausbau in Deutschland seit Jahren nicht voran. Nur mit staatlicher Förderung in entlegenen Gebieten oder in Großstädten, wo viele Nutzer auf engem Raum vorhanden sind. (Auch) deshalb ist die Telekom auf das Thema Vectoring umgeswitcht, weil dies gleiche Gewschwindigkeiten bei rund 90% weniger Investitionskosten bringt. Etwas ausführlicher hatte ich das im Sommer mal thematisiert (http://www.intelligent-investieren.net/2014/06/deutsche-telekom-siechtum-oder.html) und damals auch die Telekom auf meine Empfehlungsliste genommen. Das Netz der Telekom sorgt für stetige Cashströme und daher ist das Unternehmen meines Erachtens weiterhin sehr interessant. Auch wenn der Fokus der öffentlichen Meinungen und Analysten ja auf der US-Tochter liegt…

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Michael,
      hier gehtes aber um etwas anderes als das einige Mitbewerber die Leitungen (eine Zeit lang) nicht mitbenutzen dürfen oder mehr zahlen sollen, sondern um Streaminganbieter wie youtube (Google), die zukünftig etwas von ihren Gewinnen an die Telekomanbieter abdrücken sollen und das wäre in der Tat gut für die Telekomanbieter.
      Die Werbung nimmt im Internet immer mehr überhand. Gerade mit Filmchen, die „ewig“ brauchen bis sie sich hochgeladen haben. Auf die müsste die Werbeindustrie verzichten oder zukünftig etwas an die Telekomanbieter zahlen.
      Mir ist nur nicht klar, wie man das mit den Sreaminganbietern abrechnen will und was dabei in etwa an Mehreinnahmen zu erwarten wäre.

      • Richtig, diejenigen, die viele Daten über die Leitungen bringen wollen und dieses schnell(er), sollen für ein höheres Maß an Geschwindigkeit bezahlen müssen bzw. dürfen. Das beinhaltet ja die Idee, die sog. Netzneutralität aufzugeben. Da dies aber nicht dazu führen darf (und soll), dass die „normalen“ Netznutzernoahcl langsamer bedient werden, muss in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden. Nur unter dieser Prämisse würde die EU (siehe Äußerungen von Kommisar Oettinger) oder die BNA als Telekommunikationsregulierungsbehörde hier überhaupt zustimmen. Ich glaube kaum, dass es hier einfach nur um ein zusätzliches geschäftsmodell für Netzbetreiber geht, sondern um ein geben und nehmen. Mehr Einnahmen gegen Investitionen.

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