Neu im Depot – General Mills

Veröffentlicht: 8. Oktober 2014 in Transaktionen
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Buy on dips (bei Kursschwäche kaufen), wenn der Preis stimmt, ist meine Devise, die ich herausgegeben habe. Am Donnerstag, den 02.10.2014, war es  wieder so weit und außer Exxon kaufte ich noch General Mills ins Depot.  Kauf St. 200 zu 39,50 EUR – 18,00 Provision + 4,74 Courtage = 7.922,74 EUR

 

Begründung: Für General Mills wollte ich einen maximalen Kaufpreis von 50,00 USD zahlen. Das entsprach laut OANDA am 02.10.2014 ca. 39,60 EUR. Ich habe eine limitierte Order zu 39,50 EUR in den Markt gelegt. Ich kaufe immer mit Limit, weil ich keine Lust habe, über den Tisch gezogen zu werden. Gerade bei Werten, wo das Handelsvolumen nicht so hoch ist, sollte man dies machen. Nur mal so am Rande erwähnt, für diejenigen, die noch neu im Geschäft sind. Bei meinem Broker kostet das nichts extra. Manche Broker verlangen dafür eine Gebühr, die so zwischen 2,50 und 5,00 EUR liegt.

Zu dem Kurs von 39,50 EUR bin ich dann auch zum Zuge gekommen.

General Mills zahlte zuletzt eine Quartalsdividende von 0,41 USD. Hochgerechnet auf das Jahr entspricht das dann 1,64 USD. Bei einem Kaufkurs von 50 USD kommt man somit auf eine Dividendenrendite von 3,28 % (1,64 USD x 100 : 50,00 USD).

Die Dividendenerhöhung lag in den letzten 10 Jahren bei ca. 10 % jährlich. Die letzte Dividendenerhöhung lag bei 7,89 %. Bei einer durchschnittlichen Ausschüttungsquote von nicht mal 50 % über die letzten 10 Jahre.

Um meinen Kaufkurs von 50,00 USD in 20 Jahren durch Dividenden wieder draußen zu haben, benötige ich bei einer anfänglichen Dividendenrendite von 3,28 % jedoch lediglich eine jährliche Dividendensteigerung von nicht mal 5 % (irgendwo zwischen 4,5 % und 5,00 %: siehe unten), was ich General Mills zutraue.

Tafel - Wachstum gross

Durch den Kauf konnte ich Hermann mit weiteren 328,00 USD (St. 200 x 1,64 USD) anfüttern, was bei einem von mir konservativ kalkulierten Dollarkurs von 0,725 einer jährlichen Bruttodividende von 237,80 EUR entspricht.

Dies entspricht ungefähr einer halben Position, da ich Hermann nach Dividendenerträge und nicht nach Kaufwerte diversifiziere. Volle Größe entspricht demnach einen jährlichen Dividendenertrag von 500,00 EUR.

Apropo Dollar. Sicher könnte man jetzt einwenden, dass in dem Depot ein hohes Währungsrisiko (US-Dollar) besteht. Das ist durchaus berechtigt. Durch das quantative Easing der US-Notenbank sah man den US-Dollar vor wenigen Jahren noch am Abgrund und gegen Null tendieren, weswegen Gold und Immobilien stark im Preis zulegten.

Nun, am eigentlichne Problem  – die hohe Verschuldung des US-Staates – hat sich nichts geändert, weswegen da immer noch ein Risiko besteht. Was Draghi  (Leiter der EZB) aber zurzeit mit dem Euro macht ist nichts anderes, weswegen man schon von einer Dollarparität für die Nahe Zukunft munkelt. Also das man für einen Euro einen US-Dollar erhält. Zurzeit gibt es für einen Euro ja noch 1,26 EUR.

Anders als die Deutsche Bundesbank steht Draghi nämlich nicht für Geldwertstabilität. Gut für die deutsche Exportwirtschaft. Schlecht für den Euro, da dieser immer mehr an Wert verliert. Weswegen ich dem Währungsrisiko relativ gelassen gegenüberstehe. Im Gegenteil. Ich habe eher Angst um den Euro, denn durch den schwachen Euro wird es für uns Deutsche immer teurer sich an ausländischen Firmen zu beteiligen.

 

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