Was deutsche Vermieter im Schnitt an Rendite erwirtschaften

Veröffentlicht: 18. September 2014 in Allgemein
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Kann ich eine Investition in eine selbstgenutzte Immobilie noch sehr gut verstehen, habe ich jedoch Bedenken, wenn es um die Immobilie als Renditeobjekt geht, indem man sie vermietet.

Das ich da nicht ganz so falsch liege zeigt eine Studie des DIW ((Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung). Danach erzielen Deutsche mit Mietobjekten eine Bruttorendite, also Rendite vor Steuern, von 2-3 % im Jahr. Die Nettorendite beträgt im Schnitt 1,5-2 %, wobei Verkäufe nicht berücksichtigt wurden. Es wurde also nur der reine Mietertrag angeschaut.

Profis erzielten im Schnitt dagegen eine Rendite von 4,7 %, wenn man den DIX als Maßstab nimmt. Beim DIX werden fairerweise aber auch die Wertänderungen der Gebäude miteingerechnet, so dass der Vergleich etwas hinkt.

Das fiese bei Mieteinnahmen ist, dass Vermieter ihre Mieteinnahmen mit dem persönlichen Steuersatz versteuern müssen, während Kapitalanleger maximal 25 % + Soli zahlen müssen.

Quelle

P.S.
Die durchschnittliche Rendite, die Profis in Deutschland erzielen, liegt also bei 4,7 %, wobei hier, wie bereits geschrieben, schon die Wertsteigerung der Gebäude berücksichtigt wurde.
Diese Renditezahl sollten Anleger mal im Hinterkopf behalten, wenn sie Engagements in den USA eingehen, die eine Rendite von 8 % und mehr erzielen. Ist der US-Immobilienmarkt so viel anders als der deutsche Immobilienmarkt? Ich habe da meine Bedenken.
Auslöser von Krisen waren häufig Verwerfungen am Immobilienmarkt.

 

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