Bis neulich 2014

Veröffentlicht: 18. September 2014 in Videos
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Für mich ist Volker Pispers einer der besten politischen Kabarettisten Deutschlands.
Wer letzten Sonntag im 3-Sat nicht seinen Auftritt gesehen hat, sollte dies hier nachholen.
Besonders interessant sind seine Ausführung zur Altersarmut, Rente ab 2030, Grusi und Riesterrente (ab Minute 25:15).

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Kommentare
  1. Mathias sagt:

    Da hat er in den meisten Fällen auch recht, und die Nebenkosten sind nicht zu verachten, ich zahle einen Aufschlag von 5 % und 1,2 % Verwaltungsgebühr (muss aber gestehen das ich nicht weiß wo dieser Posten auftaucht, wird wohl von der Performance abgeschöpft, einen direkten Posten kann ich in der Abrechnung nicht finden) bei Unioninvestment!!!
    http://www.finanzen.net/fonds/UniGlobal
    Das ganze rechnet sich auch nur wegen den Zulagen, ansonsten würde ich eventuell alles in Einzeltitel investieren. Wobei ich die Zusammenstellung des Fonds gar nicht schlecht finde.

    Gruß Mathias

    • ZaVodou sagt:

      Mit den staatlichen Zuschüssen wird man ja gerade geködert. War bei mir jedenfalls so. Mir wurde das Riestern in einer Power-Point-Presentation schmackhaft gemacht. Da ich aber im Falle einer Auswanderung alle Zuschüsse hätte wieder zurückzahlen müssen, war das bei mir ganz schnell vom Tisch. Außerdem möchte ich selbst bestimmen, wann ich etwas wieder entnehmen will und nicht auf einen Staat angewiesen sein, der mir da Vorschriften machen kann. Ich halte das Riestern für keine gute Sache, aber das muss jeder für sich entscheiden.
      Volker Pispers regt zumindest zum Nachdenken an, dass das Riestern doch nicht so gut sein könnte, denn viele Menschen vertrauen da zu sehr auf den netten Menschen von der Bank, der natürlich eine fette Provision einsteckt und vom Vorgesetzten vorgeschrieben bekommt, wie viele Riester-Sparverträge er als Berater pro Monat abzuschließen hat. Dafür wird er geschult, um alle Bedenken gegenüber den Kunden wegeden zu können. Der Kunde geht dann mit einem guten Gefühl nach Hause, für sein Alter vorgesorgt zu haben. In Wirklichkeit wurde er über den Tisch gezogen. Schön, dass es Menschen gibt, die einen aufklären wer die tatsächlichen Nutznießer sind.

      Ahoj

      • Mathias sagt:

        Deshalb ist das auch nichts was ich bis zum Renteneintritt durchziehen möchte. Ich hab zwischenzeitlich auch schon überlegt zu kündigen oder die Zahlungen stillzulegen. Das schlimme ist das die „normale“ Rente so vergewaltigt wurde und die Zahlungen in Zukunft recht dürftig ausfallen bzw. es schon tun.
        Von den ganzen Zulagen und dem was sich die Banker in die Taschen stecken hätte man sich auch einen Staatsfond überlegen können wie Norwegen. Was für 80 Mio. Menschen natürlich schwieriger ist als für 5 Mio.

        Noch was Grundsätzliches: Ich find es super das du regelmäßig schreibst, vor allem gefällt mir die Idee innerhalb von 20 Jahren die Investition durch Dividendenwachstums wieder herauszuholen. Hat mich bei meinen eigenen eigenen Investmententscheidungen mit beeinflußt.

        Gruß Mathias

        • ZaVodou sagt:

          vor allem gefällt mir die Idee innerhalb von 20 Jahren die Investition durch Dividendenwachstums wieder herauszuholen. Hat mich bei meinen eigenen eigenen Investmententscheidungen mit beeinflußt.

          Hallo Mathias,
          schön, dass Dir der Ansatz gefällt und Dich ein wenig inspiriert hat. Es ist meine eigene Herangehensweise und so was habe ich auch sonst im Netz bei keinen anderen der (Dividenden)Investoren finden können. Es ist aber lediglich ein Ansatz, den ich leicht abgewandelt von Starinvestoren übernommen habe. Die meisten Kleinanleger rechnen ja mit irgendwelchen Discountmodellen, wenn sie überhaupt was rechnen.
          Ich weiß nicht mehr genau, wo ich das gelesen habe, aber in meinem Gedächtnis ist hängen geblieben, dass Starinvestoren danach schauen, dass sie Ihren Einsatz in Form von Gewinnen in spätestens sieben Jahren zurück haben.
          Nun, ich bin kein Starinvestor und ich weiß nicht, ob 20 Jahre vielleicht ein wenig hoch angesetzt sind. Das kann ja jeder auch ändern, wenn er meint, dass er z.B. nach 14 Jahren sein Geld durch Dividenden zurück haben möchte.
          Aber die Idee gefiel mir, und ich habe das auf das Dividendinvesting umgemünzt und man kann mit ein wenig Excel-Kenntnissen ausrechnen, wann man bei welchem Wachstum sein Geld wieder draußen hat. Es zeigt auch schön die Idee des steigenden Kupons, wenn man sich die Zahlenreihen auf Excel anschaut. Gerade, wenn das Wachstum sehr hoch ist.
          Schwierig ist natürlich die Abschätzung des Wachstums und man muss schauen, ob die Gewinne auch schön mitsteigen. Ich schaue mir deshalb immer Gewinnwachstum und Dividendenwachstum an, aber auch den FCF. Der sollte nämlich auch die Dividende übersteigen.

          Gruß
          ZaVodou

          • Mathias sagt:

            Hallo ZaVodou!

            Das sehe ich ähnlich, ich hab auch Highyielder wie PSEC, FSC oder MAIN, da rechne ich natürlich nicht mit 20 Jahren. Aber bei KO oder CBRL usw. verfolge ich schon den Ansatz.
            Bei Aktien wie O reicht mir auch ein geringeres Wachstum, die sehe ich eher als würde ich ohne Verwaltungsaufwand etwas vermieten und bekomme meine Einnahmen monatlich und die Firma halte ich im Reit-Bereich für sehr sicher.
            Ich finde es auch witzig wenn manche nur auf die steigende Dividende hinweisen, solange die nicht verdient wird sondern nur die Ausschüttungsquote erhöht wird bringt das alles nichts.
            Ein gutes Beispiel ist MCD die zum 2. Mal nur um 5 % erhöhen, und das wird wohl noch mehr abflachen, ich finde es auch sinnlos nur auf die Historie hinzuweisen, wer weiß wie lange das Wachstum noch anhält. Aber bei 3,6 % brutto und 5 % Wachstum könnte es fast wieder reichen mit den 20 Jahren.
            Was hältst du eigentlich von QCOM, die haben ein starkes Wachstum und noch Luft nach oben,
            schütten aber aktuell nur 2,2 % brutto aus, was selbst mit Freibetrag nur 1,87 % und 1,65 % ohne Freibetrag ausmacht. Die 20 % Steigerung werden wohl auch nicht ewig so weiter gehen.
            Gruß Mathias

            • ZaVodou sagt:

              Aber bei 3,6 % brutto und 5 % Wachstum könnte es fast wieder reichen mit den 20 Jahren.

              Ich sehe, Du hast mich verstanden, weswegen ich das auch bei MCD ein wenig anders sehe und eher auf der Kaufenseite stehen würde. Ich habe gerade gestern mal MCD mit Old Cracker Barrell (CBL) verglichen, weil die öfters mal als Kauf genannt wurden. Also mir gefallen die Zahlen von MCD besser.
              Aber hier zeigt sich eben, dass das Kaufen bei Kursschwäche doch nicht so einfach ist, denn Kurse fallen eben nicht grundlos und hier muss man als Investor entschiden, ob das nur vorübergehend ist oder der Anfang vom Ende.
              Zu Qualcomm kann ich nichts sagen. Mit Tech-Aktien habe ich es nicht so. Müsste ich mir mal näher anschauen. Die Fundamentaldaten sehen auf den ersten Blick wirklich gut aus.
              Ich sehe jedenfalls daraus, dass Du schon in der richtigen Richtung suchst. Weiter so.

  2. Mathias sagt:

    Hab ich auch gesehen, Karten für nächstes Jahr sind schon gekauft. Der gute Mann hat auch noch diverse andere Ansichten zum Thema Weltpolitik die ich in weiten Teilen ähnlich sehe.
    Hab übrigens auch einen Riestersparplan,wird in den nächsten Jahren in Geld für eine Eigentumswohnung umgewandelt wenn die Preise mal wieder ein normales Niveau erreicht haben. Bin da übrigens gut im Plus, auch ohne Zulagen.

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