E.ON

Veröffentlicht: 12. März 2014 in Neuigkeiten

12.03.2014

Wie RWE steht auch E.ON nicht in meinem Fokus in meinem Blog, trotzdem möchte ich, wie bei RWE, die Meldungen in den Pressenbezüglich der Dividende  ein wenig aufarbeiten, weil auch E.On vor der Energiewende ein zuverlässiger Dividendenzahler war.

Ich verwende hierzu mal die Meldung auf MyDividends.de. Wie man der Meldung entnehmen kann, wird die Dividende von 1,10 Euro auf 0,60 Euro gesenkt,  was zu erwarten war.

Der Nachhaltige Konzernüberschuss lag bei 2,2 Mrd. Euro. O.K., was sagt das aber aus? Dazu muss man sich also wieder die Gesamtzahl der Aktien besorgen, um diese 2,2 Mrd. Euro in Verbindung mit den 0,60 Euro Dividende zu bringen. E.ONs Grundkapital ist auf  rund 2 Mrd. Aktien verteilt. Das bedeutet, dass der nachhaltige Konzernüberschuss bei ca. 1,10 Euro pro Aktie lag. Die Dividende wäre also durch den Gewinn gedeckt. Nun kann man dies auch mit der Aussage in Verbindung bringen, dass das nachhaltige Ergebnis letztes Jahr 1,18 Euro pro Aktie betrug.

Nun zu den Aussichten: E.ON erwartet für 2014 ein nachhaltiges Ergebnis von 1,5 Mrd. bis 1,9 Mrd. Euro. Umgerechnet auf die Aktie beutet dies, 0,75 Euro bis 0,95 Euro. Wenn man jetzt noch  die hier nicht erwähnte Info hat, dass E.ON ca. 50 – 60 % des nachhaltigen Ergebnisses als Dividende Ausschütten will, dann kommt man auf eine zu erwartenden Dividende für das nächste Jahr von ca. 0,375 – 0,57 Euro, was auf eine erneute Dividendenkürzung hindeuten würde. Bestenfalls auf eine gleichbleibende Dividende, wenn alles gut läuft. Sieht aber eher nicht so aus, denn anders als RWE versucht E.ON auch außerhalb der EU Geld zu verdienen. Und zwar in Ländern wie Russland, Türkei und Brasilien. Das scheint aber auch nicht so zu fruchten, wie man diesem Artikel des Handelsblatts entnehmen kann.

Das Einzige, was für E.ON spricht, ist die relativ hohe Dividendenrendite von derzeit ca. 4,4 % (Tendenz eher fallend) und die Hoffnung, dass sich die Ertragslage wieder bessert. Ob das allerdings mit Engagements in Ländern wie Russland, Türkei oder Brasilien gelingt ist fragwürdig. Ich selbst hätte Bedenken in solchen Ländern zu investieren, weshalb ich ich E.ON eher als Turn-around-Story sehe als einen echten Dividenden(wachstums)wert.

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