Hugo Boss

Veröffentlicht: 29. Januar 2014 in Aktien im Fokus
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Wer kennt ihn nicht, den Herrenausstatter aus Metzingen in Baden-Württemberg, der seit 1997 auch die modebewusste Dame ankleidet? In allen deutschen Städten gibt es Mode von Hugo Boss in Kaufhäusern, Modehäusern und Hugo-Boss eigenen Filialen zu kaufen. Hugo Boss ist jedoch nicht nur in Deutschland sehr bekannt sondern weltweit.

Das Hugo Boss eine Marke von hohem Stellenwert ist, kann man z.B. daran erkennen, wenn Marken gefälscht werden, was bei Hugo Boss recht häufig der Fall ist.

Die Vorzugsaktien wurden 2012 in Stammaktien gewandelt, so dass es jetzt nur noch Stammaktie gibt.

Dividende pro Aktie der letzten 20 Jahre in Euro:
HugoBoss-Dividende-1996-2015
Grafik aus dem Zahlenmaterial der Geschäftsberichte von Hugo Boss erstellt (ohne Gewähr).

Daraus ergeben sich folgende jährliche Dividendensteigerungen:
HugoBoss-CAGR-1996-2015

 

Gewinn/Dividende pro Aktie (Quelle: Morningstar.com):
HugoBoss-EPS-DPS-2004-2015
Steigende Dividenden sind eine feine Sache. Es gilt jedoch zu überprüfen, ob die steigenden Dividenden auch durch (steigende) Gewinne gedeckt sind, sonst ist irgend wann mal Essig mit den schönen Dividenden. Bei HugoBoss sind die Dividenden durch Gewinne gedeckt.

Ausschüttungsquote (Quelle: Morningstar.com):
HugoBoss-Payout-2004-2015

Historisches KGV (Quelle: Morningstar.com):
HugoBoss-KGV10-2005-2015

Sachinvestitionsquote (Quelle: Morningstar.com):
HugoBoss-Sachinv-2008-2015

Margin (Quelle: Morningstar.com):
HugoBoss-Mar-2004-2015

Rentabilität (Quelle: Morningstar.com):
HugoBoss-Return-2004-2015

Wachstum pro Aktie (Quelle: Morningstar.com):
HugoBoss-Wachstum-pro-Aktie-2004-2015

 

Wo werden die Umsätze erzielt? (Quelle: Jahresbericht 2015):
Hugo Boss - Umsatz nach Regionen 2015

2015
Europa: 59,9 %
Amerika: 23,9 % (hier hauptsächlich USA+Kanada)
Asien/Pazifik: 14,0 %
Lizenzen: 2,2 %

Hugo Boss - Anzahl Geschäfte nach Regionen 2015

Gesamt 2015:
Europa: 54,2 %
Amerika: 20,3 %
Asien/Pazifik: 25,5 %

Weitere graphisch aufbereitete Kennzahlen gibt es bei Hugo Boss selbst. Mithin das Beste, was ich bisher so gesehen habe. Hervorragende Arbeit der Mitarbeiter der Investor Relations Abteilung.

 

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Kommentare
  1. investoar sagt:

    Hallo ZaVodou,

    Hugo Boss beobachte ich seit 2011. Seit dem kennt der Kurs anscheinend nur den Weg nach oben. Wenn man sich mal den Kursverlauf der letzten 10 Jahre ansieht, kann man sehr schön erkennen, wie die Dividendenausschüttungen fast parallel dazu liefen.

    Die Anzüge die mir bisher von Hugo Boss untergekommen sind (in Geschäften; bisher bin ich noch nicht in den Genuss eines eigenen Stückes gekommen), erscheinen – soweit ich das als Laie beurteilen kann – qualitativ (vom Stoff) deutlich hochwertiger als Modelle von beispielsweise Strellson (wobei mir da, abseits von Aktien, das Preis-Leistungs-Verhältnis am ehesten zusagt) etc.

    Ich habe mich spontan mal nach Alternativen zu Hugo Boss umgesehen. Als erstes fielen mir zwei weitere große Modehersteller ein: Lacoste und Ralph Lauren.
    Bei Lacoste habe ich allerdings keine Möglichkeit gefunden Anteile der Holding zu erwerben.
    Ralph Lauren ist bereits seit Mitte 2013 in meiner Watchlist.
    Zu RL habe ich bisher nur leider keine weit zurückreichenden Daten zu den gezahlten Dividenden finden können. Lediglich, dass seit Ende 2009 die Dividende kontinuierlich erhöht wurde.

    Als weitere Alternative oben genannten Favoriten im Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch hier habe ich leider keine Möglichkeit gefunden um Aktien zu erwerben.

    Aktuell haben sowohl RL als auch H.Boss nach unten korrigiert. Ob es sich allerdings um einen guten Einstiegszeitpunkt handelt, damit habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt.

    Modische Grüße
    investoar

    • ZaVodou sagt:

      Hallo Investoar,
      ob es sich um einen günstigen Einstiegszeitpunkt handelt, muss sich jeder selbst anhand seiner Renditeerwartung ausrechnen.
      Mir gefällt Hugo Boss deswegen ganz gut, weil es sich hier um „konservative“ Mode meist für das Büro handelt. Solche Mode ändert sich nicht so schnell und hat eine treue Stammkundschaft.
      Anders als hippe Mode für junge Leute. Die kann schnell wieder out sein. Ein gutes Beispiel ist hier wohl Puma. Einst wollten alle Jugendliche nur Sportkleidung mit dem Puma-Logo. Jetzt kämpft Puma schon seit Jahren mit stark schwankenden Gewinnzahlen. Oder Kleidung von Ed Hardy. Vor wenigen Jahren wollten alle Jugendlichen diese bunte Kleidung mit den Totenköpfen und dem Spruch „Love kills slowly“ haben.
      Heute ist diese Kleidung schon wieder von den Straßen verschwunden, während der Buisinessman immer noch mit einem Anzug von Hugo Boss herumläuft und für den Casual-Friday gibt es hierfür auch die passende Jeans von Hugo Boss.

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