Das Geschäftsmodell eines Dividenden-Wachstums-Investors

Veröffentlicht: 28. Mai 2013 in Dividendenstrategien

Vor ein paar Tagen ist mal wieder ein sehr guter Artikel auf Seeking Alpha erschienen, den ich für Euch übersetzt habe.

Autor: David van Knapp

Link zum Originalext

Ich rede viel über Geschäftsmodelle von Gesellschaften. Ich habe schon häufig vorgeschlagen, dass Dividenden-Wachstums-Investoren ihre Investitionen als eine Art Geschäft behandeln sollen.

Wenn man diese zwei Dinge kombiniert, ist es nur Recht zu fragen, was das denn für ein Geschäftmodell ist, dass ein Dividenden-Wachstums-Investor betreibt.

„Geschäftsmodell“ bedeutet ganz einfach, wie man Geld macht und das nachhaltig.

Hier ist, wie ich glaube, das Geschäftsmodell der meisten Dividenden-Wachstums-Investoren:

Identifiziere, akkumuliere (anhäufen) und manage ein Aktienportfolio, das zuverlässig steigende Mengen an Bargeld an die Zentrale sendet

In anderen Worten der Dividenden-Wachstums-Investor ist so eine Art Mini-Buffett: Du kaufst Aktien von wunderbaren Unternehmen, die steigende Geldmengen an die Zentrale (Dich) senden.

Dann entscheidest Du, was Du mit dem Geld machst. Wenn Du in den Jahren des Akkumulierens bist, investierst Du in noch mehr wundervollen Unternehmen.

Wenn Du im Ruhestand bist und die Dividende zum Leben brauchst, verwendest Du es als Einkommen und bestreitest damit Deine Ausgaben.

Der Dividenden-Wachstums-Investor ist in Wirklichkeit eine Holding. Was Du hälst sind Anteile an hervorragenden Unternehmen. Deine Buchwerte wachsen mit der Zeit und damit auch der Geldfluß.

Als ich vor ein paar Wochen meine Steuererklärung gemacht habe, fiel mir auf, wie sehr sich die Aktien in meinem Aktienordner geändert haben, als ich 2008 zu einem Dividenden-Wachstums-Investor wurde. Als ich mit Aktien eher gehandelt als in ihnen invstiert zu haben, musste ich durch all meine im Laufe des Jahres anfallenden Handelsbestätigungen gehen und die Käufe mit den dazugehörigen Verkäufen zusortieren. Ich habe das gehasst, weil ich langweilige Arbeiten hasse. Nachdem ich alles gefunden und sortiert hatte, musste ich die Gewinne und Verluste ausrechnen und anschließend nach kurzfristig und langfristig trennen, dies dann in das Steuerformular eintragen usw.

So war das bevor ich zu einem Dividenden-Wachstums-Investor wurde. Wenn ich jetzt durch meine Ordner gehe, muss ich nur eine paar wenig Käufe und Verkäufe pro Jahr zusammen bringen. Und im hinteren Teil des Ordners hinter der Lasche mit der Aufschrift „Kaufbestätigungen noch im Besitz befindlicher Aktien“, werden die Kaufbestätigungen immer mehr und der Stapel jedes Jahr dicker.

Wie Buffett fühle ich, dass ich diese Unternehmen für immer besitzen möchte. Ich denke, dass dies mich auch zukünftig belohnen werden – auch jenseits des fernsten Zeithorizonts, den ich mir vorstellen kann. Das Dividenden-Wachstums-Geschäftsmodell ist nichts wechselhaftes.

Um genau zu sein wirst Du Teilhaber an den verschiedensten Geschäften, weil Du von jedem einzelnen (Geschäft) mehr und mehr Geld in der Zukunft erwartest. Ein Teil des Geldes erhälst Du.

Betrachte Aktien nicht als einen Teil des Aktienmarktes. Betrachte sie vielmehr als einen Anteil an einem Geschäft. Der (Aktien-) Markt ist nur ein Geschäft in das Du gehst, um Deine Einkäufe zu tätigen.

Lasst uns das Geschäftsmodell zerlegen und aufzeigen wie es funktioniert

Identifiziere …. Aktien, die verläßlich wachsende Geldbeträge an die Zentrale senden

Eine der Kernkompetenzen, um das Dividenden-Wachstums-Modell betreiben zu können, besteht darin, die Fähigkeit zu haben, in welche Firmen man überhaupt investieren muss.

Du musst sehr sorgfältig beim Kauf vorgehen, da Du immer vom Management der jeweiligen Firma abhängig bist. Deine Kompetenz besteht nicht darin, jedes einzelne Geschäft selbst zu leiten, sondern darin, zu erkennen, welche Firma in ihrem jeweiligen Industriezweig gut darin ist, Geld zu machen und gewillt ist, den wachsenden Gewinnstrom an die Aktionäre weiterzugeben.

Hier nun ein paar wichtige Dinge wie ich vorgehe.

1. Ich möchte nicht lediglich in Unternehmen investieren, nur weil es auf einer Liste mit dividendenzahlenden oder hoch ausschüttenden Untermehmen steht. Es ist nicht besonders schwer, Listen mit dividendenzahlenden Unternehmen zu finden oder durch einen Screen solch eine Liste zu erhalten. Üblicherweise ignorieren solch einfach erstellte Listen Faktoren wie, Risiko, Dividendennachhaltigkeit, Solidität des Geschäfts und kürzlich erst stattgefundenen Dividenkürzungen. Ich möchte die besten Dividendenwachstumsaktien finden. Diese Art von Aktien, die ich mit Zuversicht über lange Zeiträume halten kann, während ich von ständig steigenden Dividendenströme profitiere.

2. Die Suche muss auf Fakten beruhen. Um die Objektivität zu fördern, verwende ich ein emotionslosen Punktesystem, um die Unternehmen zu bewerten.

3. Die Suche muss mehrere Bereiche abdecken. Ich verwende vier Kategorien von Informationen.

  • Das Geschäftsmodell des Unternehmens selbst. Ich mag Unternehmen deren Geschäftsmodell ich verstehe und darauf hinweist, dass das Unternehmen über einen nachhaltigen Wettbewersvorteil verfügt. Einige meiner Lieblings-Geschäftsmodelle sind sehr einfach. Mautstellen, Abbonnements, Produkte, die immer wieder gekauft werden, Vermietungen. Manche Geschäfte sind naturgemäß riskanter als andere und erzeugen deshalb weniger Vertrauen in die nachhaltige Wirtschaftlichkeit des Geschäfts. Trenne die Geschäfte, die Du verstehen kannst von denen wo Du es nicht kannst. Letztere gehen in Charly Mungers „zu-schwer“-Stapel. Investiere nicht in diese.
  • Fundamentale Daten zur Dividende. Dies beinhaltet Dinge wie, Dividendenrendite, Dividendenwachstumsrate und wie lange die Dividende in Folge erhöht wurde.
  • Finanzdaten des Unternehmens. Ich untersuche das Gewinnwachstum pro Aktie, Umsatzwachstum, ROE (Return on Equity = Eigenkapitalrendite), Schulden und ein paar andere Faktoren. Ich versuche möglichst alles komplett zu berücksichtigen, ohne dass ich dabei etwas doppelt oder mir unnötig viel Arbeit mache.
  • Bewertung. Ich bevorzuge es Unternehmen dann zu kaufen, wenn sie unterbewertet oder fair bewertet sind.

Was ich über die Jahre festgestellt habe, ist dass, wenn man Faktoren wie diese zur Beurteilung eines Geschäfts verwendet, dies dazu führt, dass die Besten nach oben wandern und die Schlechten nach unten. Ich habe einige der Faktoren im Laufe der Jahre angepast und optimiere mein Punktesystem von Zeit zu Zeit., aber für gewöhnlich steigen die selben guten Unternehmen an die Spitze und die lausigen ans Ende. Das ist genau das, was ich will.

Akkumulieren

Der Dividendeninvestor verwendet Geld, das er oder sie schon hat (sagen wir durch einen realen Job oder durch hereinkommende Dividendenzahlungen), um Aktien zu kaufen. Man ist ein kleiner Finanzier. Du kannst nicht wie Buffett heutzutage ganze Gesellschaften kaufen, aber Du kannst es so wie er es am Anfang machte und Aktien kaufte.

Der Dividendeninvestor betrachtet seine oder ihre Aktien nicht als ein Handelspapier, sondern sieht sie vielmehr als Geschäftsanteile. Er oder sie beabsichtigt die Aktien zu halten um über viele Jahre hinweg an dem Erfolg des Geschäfts, dass er gekauft hat Teil zu haben. Von allem, was jedes einzelne Geschäft macht oder erreicht gehört Dir ein kleiner Anteil. Diese Strategie ist höchst unabhängig vom Markt, da die Profite und Dividendenentscheidungen der Gesellschaften von den Gesellschaften selbst und nicht vom Markt erzeugt werden.

Wie Buffett sagt ist die ideale Haltezeit für immer. Dies ist die Denkweise beim Investieren in Dividendenwachstum. Während man auch einigen Schrott kauft, der dann dringend eliminiert gehört, gibt es ein Grundprinzip hinter dem Geschäftsplan, das da lautet einfach mehr Aktien zu akkumulieren. Die Akkumulation im Laufe der Zeit bewirkt, dass der Dividendenstrom immer mehr steigt.

Managen

Ganz im Gegenteil zu dem Mythos ist eine Dividendenwachstumsinvestor nicht passiv. Er oder sie ist ein aktiver Manager im Dividendenwachstumsgeschäft.

Offensichtlich hilft ein Investor nicht dabei eine einzelne Gesellschaft zu managen, aber dafür vollständig sein Investmengeschäft. Er ist der Vorsitzende dieses Geschäfts und ist deshalb für jede Entscheidung, die dieses Geschäft mit sich bringt verantwortlich.

  • Was und wann gekauft werden soll
  • Was und wann verkauft werden soll
  • Wie man Risiko mildert
  • Was man mit den Geldströmen an die Zentrale anfängt
  • Wie man ein stimmiges Investmentportfolio zusammenstellt
  • Wie man intelligent mit den  wie in jedem Geschäft unweigerlich auftretenden Chancen und Risiken umgeht

Der Mythos der Passivität beruht wahrscheinlich auf der Tatsache, dass das Dividenden-Wachstums-Modell für gewöhnlich keiner großen Handelsaktivität bedarf.  Aber das bedeutet nicht, dass der Dividendenwachstumsinvestor untätig herumsitz bis die Welt untergeht. Er oder sie überwacht das Portfolio, verfolgt die Unternehmen darin, denkt über Verbesserungen im Portfolio nachr, bearbeitet seine Liste mit möglichen Akquisitionen unterAusnutzung unerwarteter Chancen, reagiert intelligent auf unerwartete Probleme usw.

Für einige Investoren, besonders die, die sich im Ruhestand befinden, kann dies zu einer Vollzeitbeschäftigung führen. Andere verbringen ein paar Stunden pro Woche damit. Den meisten macht es Spaß. Es macht Spaß sein eigenes Geschäft zu führen, statt für andere zu arbeiten.

Da nicht (viel) gehandelt wird ist in einigen Kreisen das Bild entstanden, dass Dividendinvesting langweilig sei. Die meisten Dividendenwachstumsinvestoren, wie auch immer, sehen das nicht so. Das Aufregende an diesem Geschäftsmodell kommt, wenn Geld an die Zentrale fließt. Genau so wie der Zahltag für die meisten Menschen , die einer normalen Beschäftigung nachgehen, nicht langweilig ist, sind  Dividendenausschüttungen und Zahltage für Dividendenwachstumsinvestoren nicht langweilig. Sie sind viel mehr der materielle Erfolg für all die Mühe und Gedanken, die ein Investor sich beim Kauf eines Unternehmens gemacht hat.

Die Auszahlungen finden regelmäßig statt. Angenommen Du besitzt ein Dividendenwachstumsgeschäft, das in 15 konventionelle Geschäfte investiert hat, die vierteljährlich Dividenden ausschütten, zwei MLPs, die (ebenso) vierteljährlich auszahlen und zwei REITs, die monatlich auszahlen. Das sind 92 Auszahlungen pro Jahr, beinahe acht pro Monat. Und nicht nur das, wenn jedes Investment ein mal pro Jahr seine Dividende erhöht, sind das 19 Erhöhungen pro Jahr. Ist das langweilig? Ich denke, nein.

Investoren wenden sich dem Dividendenwachstumsmodell zu, weil es ihnen hilft, bestimmte Ziele zu erreichen. Für viele ist dies der Dividendenstrom selbst. Sie planen die Dividenden so lange wieder zu investestieren bis sie in Rente gehen und verwenden dann, wenn sie in Rente sind, die Dividende dazu ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Für andere ist das Hauptziel der Gesamtertrag. Das bedeutet, dass sie gewisse Verkaufsregeln haben, um Veräußerungwgewinne zu erzielen oder Verluste zu vermeiden, was diejenigen, die auf Einkommen abzielen nicht haben, so dass dies zu höheren Handelsaktivitäten führen kann, aber für alle ist es eine aktive und keine passive Strategie.

„Portfolio“

Das Dividendenwachstumgeschäftsmodell gründet sich auf 10, 20, 30 oder mehr Geschäftsbeteiligungen. Wie schon gesagt, bist Du nicht anderes als eine Holding.

Es gibt viele Arten, wie man ein Portfolio aufbaut und jeder Investor schwört auf seine Art. Viele halten Diversifikation für wichtig. Dies zeigt sich auf verschiedenster Art und Weise, einschließlich anhand der reinen Anzahl der im Besitz befindlichen Unternehmen, bei der Abdeckung von Segmenten und Industrien, indem man Unternehmen mit hoher als auch niedriger Ausschüttung hat, langsame als auch schnellwachsende Dividendenzahler hat, usw.

Meine eigene Philosophie ist ganz einfach erklärt. Ich möchte ein „gut abgerundetes“ Portfolio von Dividendenwachstumsunternehmen haben, dass alle oben erwähnte Faktoren berücksichtigt. Ich habe vor fast fünf Jahren ein öffentliches Dividendenwachstumsportfolio veröffentlicht über das ich in regelmäßigen Abständen auf meiner Webseite berichte, um eine Möglichkeit (meine eigene) aufzuzeigen, wie man sich dem Investieren in Dividendenwachsum nähert. Ich habe Richtlinien darüber, wie viele Unternehmen ich besitzen möchte, wie unterschiedlich sie sein sollen und wie viel Prozent eine Position höchstens in meinem Portfolio ausmachen darf.

„Verlässlichkeit“

Das Geschäftsmodell beinhaltet: Identifizieren, akkumulieren und managen eines Aktienportfolios, das verlässlich wachsende Geldbeträge an die Zentrale sendet. Das Schlüsselwort verlässlich wirft das Thema Risiko auf.

Alle Geschäfte weisen Risiko auf – in Form von Konkurrenz, der allgemeinen Wirtschaft,  das Kommen und Gehen von Trends, Technologie, sogar durch außergewöhnliche Ereignisse ausserhalb Ihrer Kontrolle.

Bei meiner Art des Investierens in Dividenden bezieht sich „Risiko“ auf die Möglichkeit, Kapitalverluste oder unerwartete Dividendenkürzungen zu erleiden.

Ich betrachte Risko als Wahrscheinlichkeiten. Ich vermeide es für gewöhnlich den „Risiko an – Risiko aus“-Weg, wenn ich mir die Dinge anschaue, genau so wie ich es vermeide Investments einfach mit  „sicher“ und andere mit „riskant“ zu kennzeichnen. Stattdessen arbeite entlang des Spektrums von Risiko. Ich versuche die größte Wahrscheinlichkeit beim Erreichen meiner Ziele zu erlangen gleichzeitig mit der am wenigsten Wahrscheinlichkeit von zwei negativ eintreffenden Möglichkeiten.

Anders gesagt, ich versuche die Wahrscheinlich zu erhöhen Aktien von Unternehmen zu akkumulieren, die einen steigenden Geldbetrag an die Zentrale senden, bei gleichzeitiger Reduzierung der Wahrscheinlichkeit, dass ich weder einen Rückgang im Dividendenfluß noch einen Kapitalverlust erleiden muss.

Glücklicherweise sind das keine sich widersprechende Ziele. Sie gehen Hand in Hand.  Risikominimierung von zwei dingen, die ich vermeiden will erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ich mein Ziel erreiche.

Dies sind einige der Möglichkeiten, die ich versuche, um Risiko zu mindern:

1. Akienauswahl

Wie schon vorher beschrieben besteht eine der Kernkompetenzen beim Dividendenwachstumsgeschäftsmodell darin zu erkennen in welches Geschäft man investieren muss. Ich habe ausführlich beschrieben welche Methoden ich dabei verwende und habe sie oben zusammen gestellt.

2. Diversifikation

Außerdem habe ich oben das Konzept der Diversifikation besprochen, das eine wohlbekannte Risikomanagementtechnik ist. Die Idee dahinter ist mehrere Eisen im Feuer zu haben, die dabei helfen, sich vor den unanagenehmen Konsequenzen zu schützen, wenn einer der Wetten nicht nach ihrem Sinn auf geht.

3. Sofortige Klärung, wenn „etwas passiert“

Nur weil ich darauf abziele Dividendenwachstumsaktien selten zu verkaufen, bedeutet dies nicht, dass ich nie verkaufe. Die Vorgabe Dividendenwachstumsaktien für eine sehr lange Zeit zu halten, kann dahin sein, wenn sich die Fakten ändern.

Beispiele, wann ich eine sofortige Unersuchung einleite sind:

  •  eine Dividendekürzung, Ausbleiben einer Dividendenerhöhung, Streichung der Dividende
  • eine anhaltende Blase oder imense Überberteuerung des Aktienkurses
  • eine einmalige Katastrophe, wie bei BPs Bohrinsel-Desaster
  • einer Ankündigung, dass die Gesellschaft übernommen wird, wie bei der kürzlichen bei Heinz
  • einer Ankündigung, dass sich die Gesellschafft aufteilt oder Teile abspaltet, wie bei Abbott Labs letztes Jahr
  • einer sich aufblähenden oder zusammensackenden Dividendenrendite
  • wenn eine Positiongröße über dem vom mir vorgegebenen Maximum ansteigt

Das sinnd nicht automatisch Verkaufsgründe, aber fordern eine augenblickliche Untersuchung, die dazu führen könnte, dass man von seine Haltung von Halten auf Verkaufen umschwenkt. Die Untersuchung kann aber auch dazu führen, dass man weiter hält, aber das Unternhemen hat nun mit dem Zweifelzu kämpfen, ob eine weitere Beteiligung noch gerechtfertig ist.

4. Periodisch stattfindende strategische Bewertung des  Portfolio

Dies ist gleichbedeutend mit der außenstehenden Bewertung, wie sie die Topführungskräfte einer Firma durchführen, wenn sie sich dabei den Makrokonditionen, Wettbewerb, die Leistung der einzelnen Branchen und dergleichen annehmen.

Du selbst bist dieses Team aus Topführungskräften bei Deinem Dividendenwachstumsgeschäft. Nimm Dich selbst „bei Seite“. Vergessen Sie die Details für einen Tag oder einer Woche und denken sie über die großen, strategischen Dinge nach. Ihre Bei-Seite-Sitzungen könnten zu konkreten Plänen oder einem Projekt, wie man das Dividendenwachsum verbessern könnte führen. Ich führe solche strategische Portfoliobewertungen zwei mal im Jahr durch.

Eine letzte Bemerkung: Risikomanagement is unemotional. All die oben beschriebenen Techniken gründen auf vernünfigen kaufmännischen Prinzipien. Alle Entscheidungen sollten auf Fakten oder angemessenen Schlüssen daraus gründen. Sogenannte Panikverkäufe sind nicht Bestandteil dieses Geschäftsmodells. Versuchen Sie sich zu trainieren und lassen Sie sich nicht vom Markt beirren.

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