Aktienquote von deutschen Pensionsfonds bei 7 %

Veröffentlicht: 29. April 2016 in Shoutbox
Schlagwörter:,

Die Aktienquote der Altersvorsorge liegt dadurch in Schweden bei 57 Prozent, in vielen anderen Ländern nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts zwischen 30 und 60 Prozent. Die Bafin nennt für deutsche Pensionskassen eine Aktienquote von 7 Prozent. Quelle

ExxonMobil (XOM)

Veröffentlicht: 28. April 2016 in Neuigkeiten
Schlagwörter:,

28.04.2016

Exxon erhöht die Quartalsdividende um 2,74 % von 0,73 USD auf 0,75 USD.

Den Rest des Beitrags lesen »

unter diesem Titel erschien heute ein Artikel im Handelsblatt.

Wichtigster Satz:

Die Studienautoren empfehlen Anlegern auf eine nachhaltige Dividendenqualität zu achten. Investoren müssen neben der Rendite auch Kontinuität, Ausschüttungsquote und Dividendenwachstum im Blick haben.

Man soll also nicht so sehr auf die Höhe der Dividendenrendite schauen, sondern mehr auf die Qualität, sprich Kontinuität der Dividende. Wenn man sich an einem Unternehmen beteiligt, das seit – sagen wir mal – zehn Jahren eine steigende Dividende zahlt, statt an einem Unternehmen, das immer wieder mal Aussetzer bei der Dividendenzahlung hat, ist die Gefahr einfach niedriger in die Scheiße zu greifen.

Wer von den Dividenden lebt oder leben will, achtet wohl viel mehr auf die Kontinuität. Deshalb mein Rat: Stellt Euch vor ihr müsstet von den Dividendeneinnahmen leben. Wie hoch ist die Gefahr, dass die Dividende gekürzt oder gar ganz ausfällt. Weswegen ich vor allem auf US-Unternehmen setze, die viel mehr auf Kontinuität setzen als europäische Unternhemen.

Die Ausschüttungsquote sagt dann, ob auch in wirtschaftlichen schlechten Zeiten eine Dividende gezahlt werden kann. Je niedriger die Ausschüttungsquote (ausgezahlte Dividende im verhältnis zum Gewinn), desto besser. Bis 60 % Ausschüttungsquote halte ich für o.k. Es gibt aber auch Branchen, wie die der Zigarettenindustrie, die nicht so konjunkturanfällig sind und nicht mehr groß wachsen, wo ich dann auch Ausschüttungsquoten von 80 % für akzeptabel halte. Muss man sich im Einzelfall  anschauen. Die Zahlen aber mal als grobe Richtlinie.

Das Wachstum bestimmt den Preis. Bedeutet: Wenn eine Firma ihre Dividende von Jahr zu Jahr kräftig steigert, kann man auch eine niedrige Dividendenrendite  beim Einstieg akzeptieren, weswegen ich die Mindestrendite nicht all zu hoch ansetze. Andere Dividendeninvestoren verlangen oft eine Dividendenrendite von mindestens so um die 3 %. Ich dagegen schaue auch auf Unternehmen deren Dividendenrendite bei 1,5 % liegt, aber ein hohes Wachstum vorweisen kann.

Viel niedriger sollte die Dividenrendite aber nicht liegen, sonst müsste das Wachstum über einen langen Zeitraum sehr hoch sein.

Bei z. B. einer anfänglichen Dividendenrendite von 1,5 % müsste das Dividendenwachstum bei ca. 12 % liegen, damit man nach 20 Jahren seinen Einsatz in Form von Dividende brutto wieder draußen hätte.

Colgate-Palmolive (CL)

Veröffentlicht: 11. März 2016 in Neuigkeiten
Schlagwörter:, ,

11.03.2016
Colgate-Palmolive steigert die Quartalsdividende um 2,63 % von 0,38 USD auf 0,39 USD. Dies ist die 53. jährliche Anhebung in Folge. Die Anhebung ist zwar mickrig, aber in anbetracht der niedrigen Inflation zu verkraften.

21.02.2015
Colgate-Palmolive steigert die Quartalsdividende um 5,56 % von 0,36 USD auf 0,38 USD das 52. Jahr in Folge.

14.03.2014
Colgate-Palmolive steigert die Quartalsdividende um 5,88 % von 0,34 USD auf 0,36 USD. Das liegt zwar deutlich über der Inflationsrate,  liegt aber lange nicht mehr so hoch wie die Jahre zuvor, wo die Steigerungsrate (CAGR) der Dividende bei um die 11 % lag.

Hugo Boss

Veröffentlicht: 10. März 2016 in Neuigkeiten
Schlagwörter:

10.03.2016
Hugo Boss zahlt trotz Gewinnrückgang wie im Vorjahr eine Jahresdividende von 3,62 EUR.
Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 78 % (Vojahr: 75 %). Die Geschäfte in China (Prdoukte sind dort teuerer als in Europa) und den USA (Rabattschlachten) laufen nicht gut. Es sollen nun einige unrentable Geschäfte geschlossen werden. Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs verließ Ende Februar das Unternehmen.

12.03.2015
Hugo Boss hebt die Jahresdividende an. Von 3,34 EUR auf 3,62 EUR bzw. um 8,38 %. Die Ausschüttungsquote liegt bei 75 %.

14.03.2014
Hugo Boss hatte gestern eine Dividendenerhöhung bekannt gegeben, mit der man meiner Meinung nach recht zufrieden sein konnte. Trotzdem ging der Kurs gestern nicht nur wegen der Krimkrise mit nach unten, sondern weil man die Zukunftsaussichten von Hugo Boss nicht überzeugend fand.
Der heute bei Wall StreetJournal erschiene Artikel sagt mir aber etwas anderes. Hugo Boss will stärker im Bereich der Damenmode wachsen und hat deshalb ein junges Designtalent engagiert. Auch die sonstigen Aktivitäten klingen recht vielversprechend.

13.03.2014
Hugo Boss erhöht die Dividende von 3,12 Euro auf 3,34 EUR.
Dies bedeutet eine Dividendensteigerung von ca. 7 % gegenüber dem Vorjahr und liegt über den von mir angestrebten 4,0 % und auch klar über der Inflationsrate. Die Ausschüttungsquote liegt bei 70 %. Somit wird die Dividende aus den Gewinnen bedient.

K+S AG

Veröffentlicht: 10. März 2016 in Neuigkeiten
Schlagwörter:, ,

10.03.2016
K+S will die Jahresdividende um 27,77 % von 0,90 EUR auf 1,15 EUR anheben. Das bereinigt Ergebnis belief sich auf 2,83 EUR (Vorjahr: 1,92 EUR). Die Ausschüttungsquote liegt somit bei 40,6 %. Ergebnisse für 2016 sollen deutlich niedriger ausfallen.

05.10.2015
Die Aktienkurse haben es schon angedeutet. Jetzt ist es offiziell. Potash gibt den Kampf um die Übernahme der K+S AG auf und zieht sein Angebot von 41,00 EUR zurück. Die K+S Aktie fällt um 20 % auf 24,75 EUR.

07.09.2015
Potash intensiviert Übernahmekampf um K+S. Potash lässt sich hierbei von Bank of America Merill Lynch und Morgan Stanley beraten- Der Vorstand von K+S dagegen von Goldmann Sachs und Rothschild.
Hedgefonds halten sich bislang raus, weil sie glauben, dass es zu keiner Übernahme kommt, weswegen der Kurs weit unter den von Potash gebotenen 41 Euro pro Aktie liegt.

26.06.2015
Übernahmeangebot: Potash will pro K+S-Aktie mehr als 40 Euro zahlen.
Potash will durch den Kauf Größenvorteile in einem langfristig attraktiven Wachstumsmarkt erreichen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Habt Ihr Euch auch schon mal gefragt: “Wie viel von meinem Geld soll ich einsetzen?”
Hier kann uns die Mathematik weiterhelfen. Und zwar mit Hilfe der Kelly-Formel.
John Larry Kelly, Jr. war ein US-amerikanischer Wissenschaftler.

Obwohl ich nicht gerade ein Mathematik-As bin, kann ich mich für so was begeistern. Ich finde es nämlich ganz vorteilhaft, wenn man zumindest theoretisch weiss, wie viel man mathematisch maximal setzen sollte, auch wenn man es anschließend vielleicht doch ganz anders macht.

Nehmen wir mal an, wir würden 100.000 Euro unser Eigen nennen. Wie viel soll man davon bei seinem nächsten Kauf einsetzen?

Zuallererst müssen wir die Wahrscheinlichkeit abschätzen, dass die Kurse steigen werden, da unterbewertet. Die Wahrscheinlichkeit spielt nämlich die entscheidende Rolle. Die besagt auch, ob wir überhaupt etwas riskieren sollten.

Nehmen wir als Beispiel mal das Münzwerfen. Wappen oder Zahl. Die Wahrscheinlichkeit hierbei liegt bei 50:50  bzw. 50 % das entweder Wappen oder Zahl kommt. Wie viel soll man einsetzen?

Gerechnet wird so:

Wahrscheinlichkeit, dass man gewinnt – Wahrscheinlichkeit, dass man verliert

In unserem Münzwurfbeispiel also: (50-50)  = 0 also  0% bzw. man soll gar nichts einsetzen

Hier sieht man, dass man Glüchsspiele wie Roulette meiden sollte, wo bei einfachem Spiel (rot/ schwarz, gerade/ungerade) die Gewinnwahrscheinlichkeit wegen der Null bzw. Doppel-Null noch nicht mal 50 % liegt.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit sollte also schon mal auf unserer Seite liegen, sprich über pari bzw. größer als 50 % sein. Man spricht dann von einer Value-Wette. Und nur diese sollten wir eingehen.

Sagen wir mal 60:40. Wie viel sollte man hier einsetzen?

60-40=20 ; also 20 % von 100.000 Euro = 20.000 Euro

und bei 80:20?

80-20=60; also 60 % von 100.000 Euro = 60.000 Euro

und bei einer Gewinnwahrscheinlichkteit von 100 % also 100:0?

100-0=100, also 100 % von 100.000 Euro = 100.000 Euro bzw. alles, was selbst mir logisch erscheint.

Alles klar jetzt?

Hier noch ein Link, wer es noch ein wenig ausführlicher haben möchte.